Vorgestellt: Rapsölpulver

Eine goldgelbe bis hellgelbe Farbe, ein mildes Aroma, gesund und vielseitig – das sind typische Merkmale von Rapsöl. Warum es gerade das Rapsöl in BERTRAND geschafft hat und wie es pulverförmig wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum ist Rapsöl eigentlich so gesund? Ein genauer Blick auf die Zusammensetzung von unserem Rapsöl erklärt es: Rapsöl besteht aus verschiedenen Fettsäuren, welche man in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterteilt. Die ungesättigten Fettsäuren, wie beispielsweise die Ölsäure, schneiden im Gesundheitsvergleich viel besser ab als gesättigte, denn sie wirken positiv auf den Blutcholesterinspiegel und schützen vor Arterienverkalkung. Einige ungesättigte Fettsäuren, zum Beispiel Linolsäure und Alpha-Linolensäure, sind besonders wichtig für uns, da sie essentiell sind. Das bedeutet, unser Körper kann diese nicht selber produzieren. Rapsöl besteht nicht nur aus einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, vor allem Ölsäure, sondern liefert zudem reichlich Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Außerdem ist Rapsöl reich an Vitamin E.
Wir haben hier also eine gesunde Kombination aus positiv wirkenden Fettsäuren und Vitamin E, das unser Rapsölpulver mit sich bringt.

Wie kommt es in unser Produkt?
Wir verwenden ausschließlich kalt gepresstes Rapsöl von europäischen Feldern und aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Die Qualität ist 00, was bedeutet, dass der Anteil an Erucasäure unter 0,1% liegt.
Da BERTRAND ein Pulver ist und wir den Bestellungen aus verschiedenen Gründen (ökologischer, wie praktischer Art) keine einzelne Ölfläschchen beilegen möchten, verwenden wir ein Rapsölpulver. Das Rapsöl wird dazu maschinell auf ein Bio-Maltodextrin aus Mais aufgezogen, was dazu führt dass das Öl zu einem rieselfähigen Pulver wird, welches sich wieder gut auflöst, sobald es mit Wasser in Berührung kommt.

[Gastbeitrag] Stephans Erfahrung mit BERTRAND

Mein Körper fühlte sich schwer an. Es war nur ein normales Montag-Morgen-Standup, aber mir wurde so heiß, dass ich sofort zu schwitzen begann.
Mein Mund wurde trocken, meine Beine wackelig und am Ende musste ich durch den Kreis von Arbeitskollegen laufen, um mich am anderen Ende auf der Couch niederzulassen – mit der Angst, jeden Moment ohnmächtig zu werden.

Was war passiert? Es war doch nur ein ganz normaler Morgen, davon abgesehen vielleicht etwas gehetzter zu sein, um pünktlich bei besagtem Standup anwesend zu sein.
Der eigentliche Knackpunkt jedoch war der, dass ich mir zu diesem Zeitpunkt – und ich weiß nicht genau wann es begann – die Angewohnheit zugelegt hatte, morgens nicht zu frühstücken. Viel lieber bin ich nach der Dusche sofort los, um was geschafft zu kriegen.
Mittlerweile habe ich einen obligatorischen Shake zum Frühstück in meinen Morgenablauf integriert, und ich fühle mich lebendig wie nie. Stehe früher auf, bin aktiver und esse wesentlich mehr als ich es vorher tat (ich ersetze nicht alle Mahlzeiten). An jenem Tag fiel mir wieder ein Blogeintrag eines Software Entwicklers ein, dessen Blog ich vor einiger Zeit verfolgte, als er einen dem Essen überlegenen Shake entwickelt hat. Er nannte das ganze “Soylent”..

Bevor ich in meine neue Wohnung zog war ich hoch motiviert und recherchierte in mühevoller Kleinarbeit, wie man die benötigten Zutaten auch in Deutschland zusammen bekommt, in welchen Quantitäten, usw.. Abgelenkt durch Aktivitäten wie Umzug, Arbeit und Nebenprojekte verlief sich die Ambition im Sande. Die Einstiegshürde war einfach zu hoch.
In einem Jahr kann sich vieles ändern, ich weiß das, weil ich jeden Tag damit verbringe das Neueste zu evaluieren und/oder zu nutzen. So war es auch im Feld der Ernährungsshakes. Ich fand mehrere Händler in Europa, und schoss mich schlussendlich auf eine Firma namens “Betrand” ein.

Wenn ich schon so lange damit gewartet habe, dann doch bitte auch aus dem Inland, sonst hätte ich ja schon längst aus Amerika eine Portion Pulver kommen lassen können.
In der ersten Bestellung kamen drei Tüten, und sofort konnte ich meinen guten Freund und Mitbewohner überzeugen. Er ist Stuckateur und hat so täglich körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Egal wie viel er auch zu essen mitnahm – es war nie genug. Direkt gab es sieben weitere Tüten in der Folgebestellung, doch dann setzte die Neugier ein: Was ist mit der Konkurrenz? Diese hatten immerhin eine weitere Bandbreite an Geschmäckern zu verzeichnen, zugleich niedrige Preise und generell ein professionelleres Auftreten im Internet. Wir entschieden uns, sie alle zu probieren (die für uns in Frage kamen):

1. Nano Future Food
2. Joylent
3. Jake (Sports)

In dieser Reihenfolge kamen sie an & hochmotiviert gingen wir an’s Testen. Der mitgelieferte Nano-Shaker ist vom selben Hersteller, wo auch Bertrand seine neuen Shaker
von beziehen wird. Persönlich mögen wir die “schlichten grünen”, die anfangs mit dabei waren mehr. Jake, sowie auch Joylent, kamen beide mit dem typischen Sportstudio-Shaker, nur eben auf ihre Marke gebrandet. Viel falsch machen kann man damit nicht, besonders aufregend ist es jedoch nicht.
Bei der Verpackung wiederum fiel Nano komplett durch. Einzeln abgepackte Portionen, weiß, lediglich mit Mindesthaltbarkeitsdatum – und wenn man nicht vorsichtig genug an die Sache geht, landet ein Großteil neben der Einfüll-Öffnung. Jake war da schon besser und hatte eine edel anmutende, minimalistische Verpackung, auch für einzelne Portionen.
Unser Sieger dieser Kategorie, Joylent, vertritt wie auch Bertrand die Überzeugung, drei Mahlzeiten zusammen zu verpacken, hat aber solch schöne Motive für jede Geschmacksrichtung – ich musste meinen Freunden ein Foto schicken. Doch was hilft eine nette Verpackung, wenn das Produkt nicht schmeckt – also wie lief es in dieser Kategorie ab?

Gewöhnt an den Geschmack von Bertrand als meinen “Einstiegs-Shake”, erwartete ich ähnlichen Geschmack, fing ich doch fast schon an mich zu wundern, woher die Ablehnung gegenüber der cremigen Masse kam.
Nano und Jake haben beide lediglich eine universelle Geschmacksrichtung, die Vanille nachkommt. An den Geschmack von Nano haben wir uns dann auch gewöhnen können, doch bei Jake kamen mein Mitbewohner und ich zum Konsens, die restlichen 18 (von 20) Portionen in einer dunklen Ecke einzulagern. Der Fairness halber: es war die 3000kcal Version für den Sport.
Joylent konnte in dieser Kategorie seine Muskeln spielen lassen: Banane, Schokolade, Erdbeere sowie Vanille stehen zur Auswahl, und es schmeckte verglichen zu den beiden anderen Kandidaten im Feld weitaus natürlicher. Dennoch war es bei allen Dreien mehr ein “runter damit” Gefühl als wirklicher Genuss.

So, nach
– 22 Portionen Nano
– 15 Portionen Joylent
– 2 Portionen Jake (+ 18 verbleibend)
– 30 Portionen Bertrand
mussten wir uns entscheiden, welcher Firma wir unsere Unterstützung zukommen lassen möchten.

Da ihr diesen Beitrag im Bertrand Blog lest, dürfte der Ausgang nicht schwer zu erraten sein. Natürlich ist auch auf deren Seite nicht alles perfekt: Unter allen vier getesteten Produkten ist Bertrand mit Abstand am teuersten. Für manche mag das ein Totschlag-Argument sein, ich bin jedoch der Meinung, dass es sich
dabei genauso verhält, wie bei “echten” Nahrungsmitteln: Qualität kostet. Genauso sind derzeit die Sorten auf zwei beschränkt (Natur & Vanille); Anfangs gab es noch eine
Version mit Beeren; mein Freund liebt die Sorte!

In Rücksprache mit Tobias bin ich aber zuversichtlich, bei der nächsten Bestellung auch wieder Beeren vorzufinden.
Denn schon zwischen dem Test und meiner ersten 30-Tüten-Bestellung hat sich die Textur & Konsistenz des Shakes erheblich verbessert.

Abschließend unser Gesamtranking:
1. Bertrand
2. Joylent
3. Nano
4. Jake
Genießt eure Shakes!
– Stephan

Vorgestellt: Bio-Hafer

Hafer ist von den geläufigen Getreidearten vermutlich die mit Abstand beste und gesündeste. Kein Wunder: Hafer ist glutenarm und gleichzeitig deutlich nährstoffreicher als die anderen Getreidearten.

Haferkorn (Avena)

Wir verwenden in BERTRAND ausschließlich Hafer von europäischen Feldern und aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Hafer enthält einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, Eiweiß, einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, an löslichen Ballaststoffen, an Glucanen, Vitamin B1, B6 und E, Zink, Eisen, Calcium, Magnesium und Phosphor.

So kommt er in unser Produkt
Der gereinigte Rohhafer wird mehrere Stunden lang erst mit Dampf und dann mit trockener Hitze behandelt. Bei dieser Behandlung bildet sich das typische nussartige Aroma, welches später den typischen natürlichen Geschmack von BERTRAND ausmacht. Durch die Hitze wird auch die Aktivität bestimmter Enzyme geschwächt, die sonst später bei der Lagerung einen ranzigen, bitteren Geschmack verursachen würden. Das Mahlen des so vorbehandelten Hafers findet in eigener Mühle und erst kurz vor dem Mischen der einzelnen Zutaten statt.

Treten wir in Kontakt!

Bitte nutz das Kontaktformular für Fragen zu BERTRAND oder schreib eine Email an hey@bertrand.bio.
Alle Ansprechpartner findest du auf der Seite Meet the Team.
Viele Fragen wurden auch bereits im FAQ-Bereich beantwortet.