Omega- 3 Fettsäuren

Almond oil and bowl of almonds on wooden background. Top view

Der heutige Artikel beschäftigt sich mit den essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Knackpunkt bei diesen Fettsäuren ist der Zusatz „essentiell“, was für uns bedeutet, dass es sich um einen Nährstoff handelt, den wir zu uns nehmen müssen, da unser Körper ihn nicht selbst aus anderen Substanzen herstellen kann. Zeitgleich ist er aber auf das Vorhandensein angewiesen, um ideal zu funktionieren.

Wir geben in diesem Artikel einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten von ungesättigten Fettsäuren, wir erläutern woher wir die Fettsäuren beziehen und informieren was beim Umgang mit diesen Stoffen wichtig ist, damit die Qualität stimmt.

Essentielle PUFA‘s

PUFA ist die Abkürzung für poly-unsaturated-fatty-acids, also mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Der menschliche Organismus ist in der Lage, alle benötigen Fettsäuren selbst zu bilden. Die Ausnahme von dieser Regel bilden die Linolsäure (LA), eine Omega-6-Fettsäure und die alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure. Beide müssen mit der Nahrung aufgenommen werden und werden deshalb als „essentielle Fettsäuren” bezeichnet.
In die Diskussion schaffen es –obwohl nicht essentiell- noch zwei weitere Vertreter unter den Fettsäuren, nämlich die Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese beiden Fettsäuren kommen vor allem in Fischen und Algen vor und werden zwar aus der alpha-Linolensäure synthetisiert, dies jedoch in so geringem Maße, dass bei einer „normalen“ Ernährung eine zusätzliche Aufnahme Sinn macht.
Der Tagesbedarf an Docosahexaensäure (DHA) beträgt 200mg. Um es dem Körper zu ermöglichen diesen Gehalt zu synthetisieren, bedarf es ausreichender Mengen an alpha-Linolensäure. Bei einer Konversionsrate von alpha-Linolensäure zu DHA von 2,2%, sollten mindestens 9g an alpha-Linolensäure pro Tag konsumiert werden. 1,2,3 In allen Varianten von BERTRAND ist mindestens diese ausreichende Menge enthalten.
Falls Du noch andere Pulvernahrung konsumierst, achte bitte darauf, dass in den dortigen Nährwerten mindestens 9g an Omega-3 Fettsäuren angegeben sind, sofern DHA und EPA nicht als Einzelzutaten enthalten sind.

Fette in BERTRAND

Für die Gewinnung von ungesättigten Fettsäuren verzichten wir bei BERTRAND auf vorverarbeitete Fettträger. Es hat sich bei der Pulverherstellung leider fast vollständig etabliert, Nüsse und Ölsaaten zu verarbeiten, die aus Restprodukten der Speiseölherstellung stammen.
Für die Ölherstellung werden Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln und weitere fast vollständig ausgepresst. Übrig bleibt ein fester Presskuchen der dann vermahlen wird und unter anderem in der Nährpulverherstellung eingesetzt wird. Der einzige Vorteil dieser Mehle ist, dass sie günstig im Einkauf sind. Die Nachteile sind ein Verlust an Fettsäuren und beispielsweise auch an sekundären Pflanzenstoffen. Gleichzeitig sind die übrig gebliebenen Fettsäuren über Wochen dem Sauerstoff ausgesetzt, was wiederum die Oxidation befördert.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren reagieren auf Licht und Sauerstoff mit Oxidation, was dazu führt, dass diese Hydroperoxide bilden, welche eine gesundheitsschädliche Wirkung haben können.

Bei der Gewinnung von Fettsäuren für BERTRAND verzichten wir auf diesen Standard.
Wir verarbeiten Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mandeln als ganze Frucht- bzw. Samen mit all den enthaltenen wertvollen Nährstoffen. Leinsamen und Sonnenblumenkerne werden in unserer Produktion erst kurz vor dem Misch- und Abfüllvorgang fein geschrotet. Dies hat auch den Vorteil, dass die empfindlichen Fettsäuren wirksam vor Oxidation geschützt sind und so eine hohe Qualität gewährt bleibt.

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