Vorgestellt: Bio-Hefe

Hefe – ein spannender Mikroorganismus, der wie ein eigenes, kleines Universum daherkommt. Als einzelliges Lebewesen vergärt sie vor allem mit Zucker und Stärke zu Alkohol und Kohlendioxid und sorgt so zum Beispiel für lockeren Teig von Broten, Brötchen und anderem Gebäck. Von den über 700 Arten Hefe haben wir uns jedoch für die Nährhefe entschieden, denn auf Alkohol und Kohlendioxid haben wir es nicht abgesehen.
Bekannt als Backtriebmittel, als Fermentierungs- und Gärungshilfe in Bier und Wein, bleibt meist unbeachtet, was für eine Nährstoffbombe Hefe eigentlich ist. Bereits die alten Ägypter nutzen dieses Mittel für ihre Speisen, ohne zu wissen, dass sie voll von B-Vitaminen wie B1, B2, B6 oder auch Niacin ist. Wichtige Nährstoffe für einen ausgeglichenen Stoffwechsel und zur Unterstützung von Muskeln und Nerven. Das enthaltene Kalium in Verbindung mit Natrium sorgt für ein gesundes Herz und einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt im Körper.

Um eine ausgezeichnete Qualität zu gewährleisten, verwenden wir Bio-Nährhefepulver, dem wir eine Zuckerquelle aus sauberem Quellwasser und Getreide bieten, statt auf konventionelle Melasse zu setzen.

Warum BIO?

Wir setzen bei allen Produkten auf Bio, weil wir überzeugt davon sind, dass Qualität bereits bei unseren Zutaten beginnt. Die Vorteile davon lassen sich anschaulich am Beispiel unserer Bio-Hefe zeigen:

In konventioneller Hefe besteht die Zuckerquelle vorwiegend aus Melasse, während sie in unserer Bio-Hefe aus Getreide aus biologischem Anbau stammt.
Bei konventioneller Hefe werden Ammoniak (NH3) oder Ammoniaksalze verwendet. Bio-Hefe bezieht auch ihre Stickstoffquelle aus Bio-Getreide.
Bei konventioneller Hefe werden Säuren wie Schwefelsäure und Laugen wie Natronlauge verwendet, um den pH-Wert zu regulieren. Diese Regulierung ist nicht notwendig für die Bio-Hefe.
In der konventionellen Hefe muss mit synthetischen Vitaminen und anorganischen Salzen nachgeholfen werden, wohingegen diese Stoffe in den natürlichen Medien bereits ausreichend vorhanden sind.
Die konventionelle Hefe setzt auf synthetische Entschäumer. Für die Bio-Hefe wird stattdessen Bio-Sonnenblumenöl verwendet.
Für die konventionelle Hefe muss das Waschen mehrfach erfolgen, um unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe zu beseitigen. Das Waschen bei der Bio-Hefe entfällt. Die Sterilisation erfolgt durch Wasserdampf.
Bei konventioneller Hefe ist das Abwasser stark belastet und nur schwer zu reinigen, während das Fermentationsmedium bei der Bio-Hefe die Basis für weitere Produkte wie Vorteig- und Sauerteigstarter bietet.


Wie kommt sie ins Produkt?

Nährhefe ist eine durch Hitze inaktivierte Hefe. Die Basis ist die Bio-Hefecreme, die bereits das sehr gute Nährstoffprofil besitzt, aber aufgrund ihrer Konsistenz und ihrer Aktivität in unserem Produkt noch nicht angewendet werden kann. Um das in BERTRAND verwendete Hefepulver zu gewinnen, ist zunächst eine Inaktivierung der Hefezellen notwendig. Die erfolgt über kurzzeitiges Erhitzen auf 55° – 60°. Sollten dabei noch Hefezellen überleben, werden sie anschließend bei der Trocknung inaktiviert. Dafür wird die Walzentrocknung verwendet. Sie ist besonders schonend zum Produkt und verarbeitet bei 130° die Hefecreme zu Hefeflocken, indem ein dünner Film des Produkts auf die Walze aufgetragen wird. Die enthaltene Flüssigkeit verdunstet dabei. Anschließend werden die Hefeflocken mithilfe einer Kugelmühle zu einem feinen Hefepulver vermahlen, welches anschließend bei uns mit unseren anderen Zutaten zu BERTRAND vermengt wird.

Hefe dient außerdem als Eiweißlieferant und ist so bestens für eiweißarme Ernährungsweisen, wie Vegetarier und Veganer geeignet. Aber auch Sportler profitieren von den Proteinen, die unter anderem für den Muskelaufbau zuständig sind.
Annika | Kundenservice

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Annika | Kundenserviceannika@bertrand.bio

BERTRAND unterstützt #veganuar und #veganuary

Essen Veganer nicht nur Gras?

Die vegane Ernährungsweise ist eine der immer noch umstrittensten Themen. Dabei völlig zu Unrecht. Durch den bewussten Umgang mit Lebensmitteln und deren Nährstoffe, ernährt man sich im Idealfall gezielt besser und achtet so auch auf die Umwelt.

Um das einmal auszuprobieren, gibt es den #veganuary, eine Aktion, die weltweit damit wirbt, im Januar einen Versuch zu starten, vegan zu leben. Sie besteht bereits seit 2014 und wurde in Großbritannien als Charity-Organisation ins Leben gerufen, um Menschen auf der ganzen Welt zu ermutigen, dass vegan sein weder ungesund noch langweilig ist. Dabei teilt man seine Erfahrungen auf den sozialen Plattformen, tauscht sich aus und hilft einander, denn vegan muss definitiv nicht kompliziert sein. Hierzu gibt es nun auch dieses Jahr eine Community im deutschsprachigen Raum, die diesen Monat nutzt, sich mit der veganen Ernährung auseinanderzusetzen. Sie nennt sich (in Anlehnung an #veganuary) #veganuar und wurde von dem deutschen Youtuber Philipp Steuer ins Leben gerufen. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass man nicht direkt zu Ersatzprodukten greifen muss, um sich vielseitig zu ernähren.

Der Umwelt zuliebe ist es durchaus einmal wert, sich näher mit dieser Ernährung auseinanderzusetzen, denn allein bei einem Kilo Rindfleisch wird ca. 15.500 Liter benötigt. Der CO2-Ausstoß von 14,5% durch Massentierhaltung und die Rodung von Grünflächen für Futtermittel sind weitere negative Aspekte der omnivoren Ernährung.

Den größten Teil des in Verbrauchsgütern steckenden Wassers schluckt nämlich die Landwirtschaft. Laut WWF rund 3900 Liter des täglichen Pro-Kopf-Verbrauchs. Deshalb sind die Ernährungsgewohnheiten ein starker Hebel für Veränderungen.
https://www.welt.de/wissenschaft/article6012574/Ein-Kilo-Rindfleisch-kostet-15-000-Liter-Wasser.html

Der Mythos, mit der veganen Ernährung sei man zu weniger Leistung fähig, hält sich sehr stark. Dabei gibt es viele Gegenbeispiele von Leistungssportlern, die genau das Gegenteil beweisen, sei es nun Lewis Hamilton, Rich Roll oder Fiona Oakes. Auch deutsche Profisportler ernähren sich vegan, wie zum Beispiel Profi Beachvolleyball Spieler Max Betzien.

Ein weiterer großer Mythos um die vegane Ernährung neben der unzureichenden Nährstoffzunahme, ist, dass es sehr umständlich ist. Dabei kann man diese Annahme bereits damit widerlegen, dass sogar simple Nudeln mit Tomatensoße vegan sind. Mit der veganen Version von BERTRAND schlägt man beide Mythen aber mit einer Klappe, denn die Zubereitung ist denkbar einfach und gleichzeitig nimmt man genau die Nährstoffe zu sich, die bei einer rein pflanzlichen Ernährung auf der Strecke bleiben und das ganz auf natürlichem Weg und ohne künstliche Nahrungsergänzungsmittel, sondern mit Hilfe aus der Algenwelt.

Der veganen Variante von BERTRAND fehlt das Milchpulver, welches in der klassischen und in der aktiv Variante vorhanden ist, deswegen empfiehlt es sich, für den besseren Geschmack, das Pulver mit Hafer- oder Mandelmilch zu mischen, statt mit Wasser. Für den noch besseren und individuellen Geschmack ist auch ein Fruchtsaft seiner Wahl empfehlenswert oder man nimmt sich etwas mehr Zeit und schneidet etwas Obst, nimmt pflanzlicher Milch seiner Wahl und das Bertrandpulver und mischt es in einem Mixer zu einem noch einzigartigeren Shake zusammen. Denn vegan ist auch mit BERTRAND weder abwechslungslos, noch kompliziert. Und von Gras muss man sich auch nicht ernähren.

 

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