Vorgestellt: Bio-Leinsamen

Hübsche Blume und unscheinbare Samen, die es in sich haben: Leinsamen sind das Nahrungsmittel, wenn es um ungesättigte Fettsäuren oder Vitamine geht. Die kleinen Körner stammen von der blau blühenden Flachspflanze, die hier in Europa heimisch ist und bietet mehr als so manch andere Pflanze. Genauer gesagt, besitzt der Leinsamen den höchsten Anteil der mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäure Alpha-Linolensäure. Die geernteten Samen kommen in drei Varianten in den Handel: als ganzes, geschrotet und als Mehl.

Die Leinsamen haben einen leicht nussigen Geschmack und enthalten etwa 40% Fett (Leinöl). Ganze Samen sind für den Körper weniger nützlich als geschrotete Leinsamen, da sie den Magen-Darm-Trakt meist in unveränderter Form passieren. Sie müssen aufgebrochen werden, um ihr volles potential an ungesättigten Fettsäuren und an Vitaminen (Vitamine B1, B2, B6 und E ) zu entfalten. Die Schale der Leinsamen enthält Schleimstoffe, die in Verbindung mit ausreichend Wasser aufquellen und gut geeignet für eine Regulierung vom Magen- und Darmtrakt sind. Leinöl leistet außerdem einen Beitrag zur Herzgesundheit, ist ein aktiver Zellschutz. Dazu dienen die Lignane, sekundäre Pflanzenstoffe, die reich an Antioxidantien sind. Darüber hinaus sagt man Leinsamen eine entzündungshemmende Wirkung nach.

Warum Bio:
Das in Leinsamen enthaltene Selen bewirkt seine schwermetall-bindende Eigenschaft bereits innerhalb der Pflanze. Deswegen ist es wichtig, Leinsamenprodukte aus kontrolliert biologischen Anbau zu verzehren und weniger aus konventionellem Anbau, um zu vermeiden, dass die Pflanzen mit dem enthaltenen Selen Giftstoffe aus dem Boden ziehen.

Wie kommen sie ins Produkt?
Unsere Leinsamen beziehen wir aus Kasachstan, wo sie unter kontrollierten biologischen Bedingungen angebaut werden. Üblicherweise verwenden produzierende Unternehmen den sogenannten entölten Presskuchen, also ein Überbleibsel, welches bei der Produktion von Leinöl entsteht. Unsere Leinsamen erreichen unseren Betrieb jedoch als ganze Samen und werden erst vor der Vermischung und Abfüllung unseres Produkts geschrotet. Auf diese Weise schützen wir die wertvollen Fettsäuren vor der Oxidation und verhindern so die schnelle Ranzigkeit der kleinen Samen. Durch die Schrotung können die wertvollen Nährstoffe des kleines Korns in BERTRAND anschließend bestens vom Körper aufgenommen werden.

Rezept: BERTRAND Vanille-Bananenmüsli

BERTRAND ist manchmal mehr als nur ein Shake, der alle wichtigen Nährstoffe enthält, die du brauchst. Mit einer Portion Kreativität lässt es sich individuell auch als Zutat verwenden. Heute haben wir ein Rezept für ein kleines Frühstück:

Vanille-Bananenmüsli

Bertrand in der Sorte Vanille
2 Tropfen Vanilleextrakt
1 reife Banane
ca. 250ml Hafermilch (Kuhmilch oder andere Pflanzenmilch)
Bei Bedarf Toppings wie Nüsse, Kakaonibs usw.



Banane in kleine Stücke schneiden. Bertrand Pulver in eine Schüssel füllen und mit Vanilleextrakt und Milch aufgießen, mit einem Schneebesen kräftig rühren, bis sich das Pulver gelöst hat. Einen Moment ruhen lassen, Bananen und Topping hinzufügen und genießen!

Infos zur Banane:
Bananen sind eine kleine Wunderwaffe, denn sie sind sowohl günstig, als auch gesund für den Körper. In Ihnen stecken B-Vitamine, Kalium, Magnesium und Vitamin C. Durch die Kombination mit langsamen Ballaststoffen, wie etwa in Müsli und den schnellen Kohlenhydraten der Banane, sind sie außerdem ein guter Sattmacher.

Eisen: Bedeutend für Sauerstofftransport und Zellatmung

Der heutige Artikel widmet sich dem Eisen (lat. Ferrum, FE) – ein essentielles Spurenelement, dass der Körper nicht selbstständig herstellen kann. Es muss ihm zum Beispiel über die Ernährung zugeführt werden, da der Organismus dieses Spurenelement benötigt, um ideal zu funktionieren.

Eisen spielt vor allem eine Rolle, wenn es um den Sauerstofftransport im Blut und die Zellatmung geht. Es ist dabei essentiell für die Hämoglobinbildung, also zur Produktion roter Blutkörperchen Außerdem stärkt es Haare, Nägel und Muskeln.

Aufnahme von Eisen
Mit wenigen Worten erklärt, bindet sich Eisen an verschiedene organische Moleküle, die sich im Organismus befinden. Es kommt in Enzymen, in Hämoglobin und Myoglobin sowie als Depot- oder Reserve-Eisen in Form von Ferritin und Hämosiderin vor. Dabei befindet sich das Eisen-Depot zum größten Teil in den Leberzellen und in den Zellen des Immunsystems.
Im Gegensatz zu Calcium oder Natrium wird der Eisen-Haushalt im Körper nur über die Resorption reguliert. Das liegt daran, dass Eisen in der Nahrung, die für Europa üblich ist, zu einem Drittel als Häm vorkommt (einem Bestandteil des Hämoglobins und des Myoglobins). Das restliche aus der Nahrung stammende Eisen kommt als Eisen(III)-Komplexen, welche in der Regel an Cysteinresten von Proteinen gebunden sind, vor. Beide Eisenkomplexe bilden mit fast allen Biomolekülen (außer Fett) lockere Komplexe, die dafür sorgen, dass Eisen in Lösung bleibt. Dadurch, dass beim Häm bereits 4 von 6 Bindungsstellen besetzt sind, kann es keine festen oder unlösbaren Komplexe mehr bilden. Das macht es zur unabhängigen Aufnahmequelle von anderen Nahrungsbestandteilen und liefert so beinahe zwei Drittel des aufgenommenen Eisens.


Eisenaufnahme erleichtern

Bei pflanzlicher Nahrung gibt es Faktoren, die die Eisenaufnahme beeinträchtigen, wie Phosphate, Polyphenole und Phytate. Daher erschwert zum Beispiel Kaffee oder schwarzer Tee die Aufnahme von Eisen. Vitamin C, die Ascorbinsäure, erleichtert dagegen die Aufnahme, in dem es das dreiwertige Eisen (Fe3+) zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) umwandelt. In den Varianten von BERTRAND ist stets Sanddorn enthalten, welcher als stabile Vitamin-C Quelle dient.

Wo findet man es in BERTRAND?
In Bertrand sind die Eisenlieferanten vor allem Mandeln und Leinsamen. Aber auch der Vollkornhafer und die Zutaten aus der Algenwelt dienen als Eisenquellen. Unsere Bio-Mandeln stammen aus Spanien und Italien und werden in einer ökologischen Landwirtschaft angebaut. Unsere Leinsamen kommen ebenfalls aus einem kontrolliert biologischen Anbau und gelangen von Kasachstan zu uns. Der Bio-Vollkornhafer wird ausschließlich auf europäischen Feldern gewonnen, während die Algen an der spanischen und französischen Küste geerntet werden.

Der Sanddorn ist Bertrands Vitamin-C-Lieferant in reinster Ausprägung. Wenn Du dich vegetarisch oder vegan ernährst, ist es wichtig, auf die ausreichende Zufuhr von Eisen zu achten, da Eisen aus tierischen Quellen besser verwertet wird, als aus pflanzlichen Lebensmitteln. Ein Glas Orangensaft zur getreidehaltigen Mahlzeit kann da schon viel bewirken.
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