Bio-Kokosnussmehl

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Kokosnüsse liefern uns ein köstliches Fruchtfleisch, das klare Kokoswasser, die Kokosmilch und ein hochwertiges Öl. Es gibt das Fruchtfleisch frisch, getrocknet und geraspelt, als Flocken und nicht zuletzt als Kokosnussmehl. Das strahlend weiße, faserige Fruchtfleisch der Nuss kann roh gegessen werden. Es ist sehr fett- und nährstoffreich. Kokosnüsse sind sehr beliebt wegen ihres typischen, angenehmen Geschmacks und ihrer Vielseitigkeit. In der asiatischen Küche ist die Kokosnuss ein wichtiger Bestandteil vieler Gerichte. Die Milch nimmt den Speisen die spitze Schärfe. Kokosnussmehl, wie wir es in unseren BERTRAND Trinkmahlzeiten einsetzen, erfreut sich auch deshalb einer steigenden Beliebtheit, weil es glutenfrei, laktosefrei, vegan, eiweißreich und kohlenhydratarm ist. Es hat gute Backeigenschaften und kann bis zu 25 Prozent der „normalen“ Mehlmenge ersetzen. Wir verwenden Kokosnussmehl vor allem wegen des äußerst ausgewogenen Mineralstoffmix.

Die Herkunft unseres Bio-Kokosnussmehls

Wo der Ursprung der Kokospalme und ihrer Früchte liegt, ist nicht abschließend geklärt. Die Pflanze ist nahezu überall in den Tropen anzutreffen. Sie schätzt die Nähe von Küsten und Flussläufen, weshalb viele Früchte ins Wasser fallen und dort dann Tausende von Kilometern auf dem Wasser schwimmend zurück legen können. Dadurch hat sich die Kokospalme mit der Zeit weit verbreitet. Hauptanbaugebiete für den weltweiten Export sind heute die Länder Südostasiens, Zentral- und Südamerikas. Die Früchte für unser Kokosnussmehl wachsen in Indonesien, Sri Lanka und auf den Philippinen. Vor allem die Philippinen sind bekannt für ihren Bio-Anbau nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung. Dabei gedeihen die Früchte meist in naturbelassenen Kokospalmenwäldern, die auch einen Lebensraum für zahlreiche andere Pflanzen und Tiere bieten.

Vor allem die Philippinen sind bekannt für ihren Bio-Anbau nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung.

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So wird Bio-Kokosnussmehl hergestellt

Die Kokosnuss ist eigentlich botanisch gesehen keine Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht. Sie wächst am tropischen Baum „Cocos nucifera“, der bis zu 30 Metern Höhe erreichen kann. Die Blätter der Kokospalme sitzen oben am unverzweigten Stamm und bilden stark gefiederte Wedel, an deren Blattachseln ab dem sechsten oder siebten Jahr die Blütenstände ausgebildet werden.
Die Herstellung von Kokosnussmehl verlangt große Sorgfalt und handwerkliches Geschick.

WARM UND FROSTFREI

ANBAU

Für ein optimales Wachstum braucht die Kokospalme ein feuchtwarmes Klima. Frost verträgt sie auf keinen Fall. Die Blütenstände beinhalten etwa 40 weibliche und mehrere Tausend männliche Blüten. Wind, Bienen, Wespen und Ameisen sorgen für die Befruchtung. Die Entwicklung der Früchte dauert etwa 12 bis 15 Monate. Der Anbau in Mischkulturen sorgt für die Anreicherung des Bodens mit Nährstoffen, was im biologischen Anbau den Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfung und Düngemittel ermöglicht.

WARM UND FROSTFREI

ETWA 80 KOKOSNÜSSE PRO BAUM

ERNTE

Die Ernte der Kokosnüsse ist rund ums Jahr möglich, da der Baum Früchte unterschiedlichen Reifegrades gleichzeitig trägt. Jeder Baum kann bis zu 80 Früchte im Jahr liefern. Der höchste Ertrag wird erst nach der zwölften Fruchtfolge erzielt. Die Ernte ist nicht ungefährlich. Teilweise werden dafür Messer an mehrere Meter langen Stöcken eingesetzt, so dass die Nüsse von der Palme herunter fallen. Durch das Gewicht und Fallgeschwindigkeit wird aus der Nuss ein gefährliches Geschoss, so dass schwerste Verletzungen ausgelöst werden können, wenn die Erntehelfer von der Nuss getroffen werden. Teilweise ist es auch üblich, dass Menschen an den Bäumen heraufklettern und die Nüsse abschneiden. In manchen Regionen übernehmen dressierte Affen die Ernte.

ETWA 80 KOKOSNÜSSE PRO BAUM

WIR MÖCHTEN DAS MEHL

KALTPRESSUNG

Für die Herstellung von Kokosnussmehl wird das Innere der Frucht genutzt, also das weiße Fruchtfleisch. Kokosnüsse haben einen sehr hohen Fettgehalt von etwa 33 Prozent. Aus einer so fetthaltigen Masse kann kein Mehl hergestellt werden. Daher wird die Kokosnuss nach der Ernte zunächst von ihren Außenschichten befreit. Dann wird das Fruchtfleisch fein geraspelt und in einem schonenden Kaltpressverfahren vorsichtig entölt. Damit wird das hochwertige native Kokosnussöl gewonnen. Kokosöl ist bis zu einer Temperatur von ca. 25 °C fest und verflüssigt sich erst bei wärmeren Temperaturen. Es ist zu unterscheiden von Kokosfett, das aus den getrockneten Raspeln hergestellt wird. Das hat seinen typischen Duft und Geschmack weitgehend verloren.

WIR MÖCHTEN DAS MEHL

OHNE ZUSATZ- ODER KONSERVIERUNGSSTOFFE

TROCKNUNG UND VERMAHLUNG

Nach dem Pressen und Entölen des Kokosfruchtfleisches bleibt der so genannte Presskuchen oder Pressling zurück. Diese Presslinge werden so lange getrocknet, bis nur noch eine geringe Restfeuchte in der Masse zurück bleibt. Dann wird daraus das feine Bio-Kokosnussmehl gemahlen. Zusatz- und Konservierungsstoffe kommen nicht in das Mehl. In licht- und luftgeschützter Verpackung kommt es zu uns. Kühl gelagert bleibt es einige Monate haltbar.

OHNE ZUSATZ- ODER KONSERVIERUNGSSTOFFE

Aber warum Kokos?

Kokosnüsse zeichnen sich durch einen sehr guten Mix an Vitalstoffen aus, der auch im Mehl aufgrund der schonenden Verarbeitung noch enthalten ist. Nur der ursprünglich sehr hohe Fettanteil ist im Mehl auf etwa 12 Prozent reduziert. Gleichzeitig ist Kokosmehl ein echtes low carb Produkt, denn es ist mit etwa 16 Prozent Kohlenhydraten sehr kohlenhydratarm. Wir bei BERTRAND schätzen Bio-Kokosnussmehl wegen seiner Inhaltsstoffe.

Schmeckt BERTRAND nach Kokos?

Der Geschmack von Kokosnussmehl spielt in unseren Produkten keine Rolle. Kokosmehl hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack wie die frische Kokosnuss oder aus dem Fruchtfleisch hergestellte Produkte wie Raspel, Flocken oder auch das Kokosöl. Der Eigengeschmack des Mehls ist eher mild und überlagert keine anderen Aromen.

Vitamine

Kokosnüsse enthalten die Vitamine B1, B2 und B6, Folsäure sowie Vitamin C und Vitamin E. Die B-Vitamine gelten als wichtige „Nervenvitamine“, sie unterstützen das Immunsystem und den Energiestoffwechsel. Vitamin C – auch als Ascorbinsäure bekannt – arbeitet gegen freie Radikale und unterstützt den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpel. Auch Vitamin E gilt als Antioxidans und Immunschutz. Die besondere Wirkung entfalten die Vitamine aber zusammen mit den Mineralstoffen, die sich im Kokosmehl finden.

 

Mineralstoffe

Der spezielle Vitalstoffmix der Kokosnuss, der sich auch im Mehl wiederfindet, beinhaltet die Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen, Zink, Natrium, Mangan und Phosphat. Magnesium sorgt für eine reibungslose Signalübertragung an die Muskeln und ist an der Freisetzung und Speicherung von Hormonen beteiligt. Kalium reguliert den Wasserhaushalt des Körpers. Calcium ist wichtigster Bestandteil des Skelettsystems. Eisen sorgt für den Sauerstofftransport in Blut und Muskeln und ist zentral an der Blutbildung beteiligt. Zink stimuliert als Bestandteil des antioxidativen Schutzsystems das Immunsystem. Das Alkalimetall Natrium ist am Säure-Basen-Haushalt beteiligt und reguliert die Aktivität der Enzyme. Mangan unterstützt den Aufbau des Bindegewebes und reguliert den Kohlenhydrat- und Aminosäurenstoffwechsel. Phosphor liefert Energie und ist Baustein des Erbgutes. Viele der im Kokosmehl enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind in ihrer optimalen Wirkung voneinander abhängig.

 

Protein

Der Eiweißanteil des Kokosmehls liegt bei ca. 17 Prozent. Das ist deutlich höher als beispielsweise bei Weizenmehl. Vor allem in unserer Variante BERTRAND active ist das Kokosmehl daher eine willkommene Zutat zur Erhöhung des Eiweißanteils. Proteine (Eiweiße) werden täglich im Organismus abgebaut und müssen wieder ersetzt werden. Nahrungseiweiße werden benötigt, um den Körper mit allen essentiellen Aminosäuren zu versorgen, die für den Zell- und Muskelaufbau benötigt werden. Auch alle Organe, Knochen und Knorpel, Haut und Haare brauchen eine ausreichende Menge an Protein.

 

Ballaststoffe

Täglich 30 Gramm Ballaststoffe essen – das ist die Empfehlung der maßgeblichen Ernährungsgesellschaften. Dieser Wert wird durch die heutige Ernährungsweise selten erreicht. Die BERTRAND Trinkmahlzeiten garantieren mit der Tagesration die Zufuhr der empfohlenen Ballaststoffmenge, und das Bio-Kokosnussmehl trägt dazu bei. Denn Kokosmehl hat einen Anteil von stolzen 39 Gramm Ballaststoffen in 100 Gramm Mehl.
Ballaststoffe sind von großer Bedeutung für die Darmgesundheit und eine gut funktionierende Verdauung. Sie verlängern das Sättigungsgefühl und beeinflussen den Kohlenhydratstoffwechsel. Beispielsweise helfen sie, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten.

  1. Bild vom Kokosberg im oberen Bereich der Seite: Dogora Sun via Shutterstock
  2. Karte von Asien: Visual Society via Shutterstock
  3. Post Bild, Kokos auf weißem Hintergrund: xpixel via Shutterstock

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