Bio-Zitronenschalenextrakt

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Die Zitrone (Citrus limon) steckt voller Vitamine, sie ist als Vitamin-C-Bombe bekannt und beliebt. Doch man würde der gelben Schönheit nicht gerecht, wenn man sie nur auf ihre Vitamine reduzieren würde, denn sie punktet auch mit ihren Ballaststoffen, ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen. Was vielfach unbekannt und unbeachtet ist: Die Zitronenschale ist dem Zitronensaft vielfach überlegen! Denn in der Schale stecken nicht nur mehr Aromastoffe, sondern auch viel mehr Nährstoffe. Für den unbedenklichen Verzehr der Schale eignen sich ausschließlich Bio-Zitronen, denn ein großer Teil der herkömmlichen Herbizide und Pestizide werden in der Schale gespeichert. Natürlich verwenden wir für unsere BERTRAND Trinkmahlzeiten ausschließlich Bio-Zitronenschalenextrakt („Citri pericarpium“).

Die Herkunft unseres Bio-Zitronenschalenextraktes

Die Gesamtheit aller Zitruspflanzen – und damit auch Zitronen – haben eine beachtliche wirtschaftliche Bedeutung. Sie zählen zum am häufigsten angebauten Obst weltweit. Ursprünglich stammt die Zitrone aus dem indischen Großraum. Im chinesischen Kaiserreich war sie schon vor Beginn unserer Zeitrechnung bekannt. Unsere Bio-Zitronen wachsen in ökologisch betriebenen Plantagen in Marokko und Israel. Im Winterhalbjahr kommen unsere Früchte überwiegend aus Marokko, im Sommerhalbjahr überwiegend aus Israel. Dann herrschen in den jeweiligen Regionen die besten Reife- und Erntebedingungen. Die Qualität der Früchte ist dann besonders gut und die Inhaltsstoffe hochkonzentriert. Auf den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz und künstlich hergestelltem Mineraldünger wird bei unseren Lieferanten verzichtet. Es werden gezielt Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

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Unsere Bio-Zitronen wachsen in ökologisch betriebenen Plantagen in Marokko und Israel.

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Wie wird Zitronenschalenextrakt hergestellt?

Zitruspflanzen, zu denen neben Zitronen zum Beispiel auch Limetten, Orangen, Kumquats, Mandarinen und Pampelmusen mit jeweils zahlreichen Unterarten zählen, gehören allesamt zur Gattung „Citrus“ und der Familie der Rautengewächse. Botanisch gesehen handelt es sich um Beeren. Der Anbau erfolgt nach einem ganz bestimmten Schema.

WÄRME UND WINDSCHUTZ

ANBAU

Zitronen werden in Plantagen angebaut, die meistens in drei verschiedene Sektionen unterteilt sind. Dabei entfällt ein Drittel auf neu angepflanzte Bäume, ein weiteres Drittel auf alte Bäume und ein letztes Drittel auf die Bäume, die in voller Kraft stehen und den aktuellen Ertrag sichern. Es wird auf allen Flächen gleichzeitig produziert, wobei die Erträge allerdings unterschiedlich ausfallen. Die Früchte der alten Bäume sind nicht so zahlreich, dafür aber von hoher Qualität.
Idealerweise wachsen Zitronen an Südhängen mit viel Wärme und Schutz vor Wind. Frost vertragen Zitrusfrüchte nicht, allerdings brauchen sie die nächtliche Abkühlung. Sonst bleiben sie äußerlich grün und entwickeln ihre herrlich gelbe Färbung nicht. Im Bio-Anbau wird dem Boden ein besonderes Augenmerk geschenkt: Der Humusanteil muss stimmen, eine Unterpflanzung mit Gründüngerpflanzen sorgt für Nährstoffe.
Die Anpflanzung neuer Plantagen, also die Vermehrung der Bäume, erfolgt in der Regel durch Stecklinge. Man bezeichnet das als vegetative Vermehrung. Der Steckling ist dabei mit der Mutterpflanze identisch, später tragen die Bäume „sortenechte“ Früchte.

WÄRME UND WINDSCHUTZ

ZWEI METHODEN ZUR ERNTE

ERNTE

Bei allen Zitrusfrüchten ist der passende Erntezeitpunkt wichtig, denn sie reifen nicht nach. Das ist natürlich auch bei Zitronen so. Zwei Verfahren können bei der Ernte zum Einsatz kommen: Teilweise werden die Früchte auch heute noch in Handernte von den Bäumen gepflückt, um die Schale nicht zu verletzen. Üblich ist allerdings – vor allem auf großen Plantagen – die Ernte mit Hilfe einer Rüttelmaschine. Die Früchte werden dann in Auffangplanen gesammelt. Die Ernte ist rund ums Jahr möglich, denn Zitrusbäume tragen zur gleichen Zeit sowohl Blüten als auch Früchte. Im Herbst und Winter liegt allerdings die Haupterntezeit.

ZWEI METHODEN ZUR ERNTE

WIR BRAUCHEN DIE WARTEZEIT

NACH DER ERNTE

Nach der möglichst schonenden Ernte – unversehrte Schalen verhindern Nachernteverluste – bleiben die Früchte zunächst etwa fünf Tage liegen. Dabei verlieren die äußeren Zellen der Schale etwas Wasser, so dass sie fester und damit widerstandfähiger wird. Insgesamt schrumpfen die Früchte während dieser „Wartezeit“ ein wenig. Im Gegensatz zu konventionell angebauten Zitronen werden die Bio-Früchte für die BERTRAND Trinkmahlzeiten nicht weiter behandelt. Sie werden nur gewaschen, aber weder gewachst noch mit Konservierungsstoffen besprüht.

WIR BRAUCHEN DIE WARTEZEIT

DIE ZITRONEN WERDEN GESCHÄLT

EXTRAKTION

Um Zitronenschalenextrakt herzustellen, müssen die Bio-Zitronen zunächst geschält werden. Die Schale besteht aus zwei Schichten, der äußeren gelben und der inneren weißen. Die gelbe Schicht nennt der Fachmann Flavedo oder Exocarp, die innere weiße Schicht heißt Albedo oder Mesocarp. Beide Schichten zusammen bilden das Pericarp. Im Pericarp sitzen die verschiedenen wertvollen Inhaltsstoffe, die den Zitronenschalenextrakt ausmachen. Beide Schichten unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Aroma. Während die gelbe äußere Schicht ein deutlich fruchtiges und erfrischendes Zitrusaroma hat, schmeckt die weiße Schicht eher bitter.
Die Zitronen werden maschinell geschält. Dann wird ein so genannter „Trockenextrakt“ hergestellt, also ein Auszug (lateinisch: extrahere = herausziehen). Dabei werden die Schalen in ein Lösungsmittel gegeben, beispielsweise in Wasser. Das wird anschließend wieder verdampft, so dass eine feste Substanz zurückbleibt. Diese wird als „Extractum siccum“, also Trockenextrakt, bezeichnet.

DIE ZITRONEN WERDEN GESCHÄLT

NACHTROCKNUNGSPHASE

TROCKNUNG UND VERMAHLUNG

Für die BERTRAND Trinkmahlzeiten benötigen wir einen Trockenextrakt, der eine sehr geringe Restfeuchtigkeit aufweist. Sonst würden unsere Produkte verklumpen. Das Pulver entsteht, indem die durch Extraktion gewonnene Substanz einem weiteren Trocknungsprozess unterzogen wird. Durch aufwendige Gefriertrocknung wird den Zitronenschalen nochmals Feuchtigkeit entzogen. Die Gefriertrocknung (auch als Sublimationstrocknung oder Lyophilisation bezeichnet) ist ein besonders schonendes Trocknungsverfahren. Es wird eingesetzt bei Lebensmitteln, bei denen wertvolle Inhaltsstoffe und Aromen erhalten bleiben sollen. Zunächst wird das zu trocknende Gut eingefroren, um das darin enthaltene Wasser zu Eiskristallen zu erstarren. Unter extremen Vakuumbedingungen wird dann in der Haupttrocknung das gefrorene Wasser vom festen in den gasförmigen Zustand versetzt (Sublimation). Dabei darf nur wenig Energie (Wärme) zugeführt werden. Im dritten Schritt erfolgt das Nachtrocknen, wobei jetzt noch enthaltenes Restwasser („adsorbiertes Wasser“) durch Absenken des Vakuums bei gleichzeitiger geringer Wärmezufuhr aus dem Produkt entfernt wird. Beim Gefriertrocknen bleibt der ernährungsphysiologische Wert des Ausgangsproduktes erhalten und die Inhaltsstoffe voll wirksam. Die nun sehr trockenen Bio-Zitrusschalen werden abschließend fein vermahlen und sind nun bereit, in unsere Trinkmahlzeiten eingearbeitet zu werden.

NACHTROCKNUNGSPHASE

Warum Zitronenschalen?

Dass Zitronensaft einen hohen Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen hat, weiß jeder. Anders verhält es sich mit der Schale: Die wandert meistens in den Abfall. Dabei hat die Zitronenschale einen teilweise fünf- bis zehnfachen Gehalt an Nährstoffen im Vergleich zum Saft. Vor allem das Vitamin C wird sofort genannt, wenn es darum geht, die guten Inhaltsstoffe einer Zitrone zu nennen. Tatsächlich ist der Zitronensaft mit 53 mg pro 100 Gramm ein sehr guter Vitamin-C-Lieferant. Doch in der Schale stecken sogar 129 mg Vitamin C pro 100 Gramm. Vitamin C ist bekannt als Immunstärker, der freie Radikale ausschaltet. Es wird aber auch benötigt, um die Aufnahme von Eisen in den Körper zu fördern, das Bindegewebe aufzubauen, die Wundheilung zu unterstützen und die Bildung von Botenstoffen im Nervensystem zu erleichtern. Doch auch der Gehalt an B-Vitaminen ist im Zitronenschalenextrakt hoch, und gerade das schätzen wir für die Komposition unserer Produkte. Zitronenschalen enthalten 0,17 mg Vitamin B6 (Saft: 0,08 mg), 0,08 mg Vitamin B2 (Saft: 0,02 mg) und 0,32 mg Vitamin B5 (Saft: 0,19 mg) – jeweils bezogen auf 100 Gramm. Eine gute Versorgung mit B-Vitaminen ist essentiell für das Nervensystem, den Energie- und Fettstoffwechsel und das Immunsystem. Im Bio-Zitronenschalenextrakt sind alle Vitamine gut bioverfügbar enthalten. Damit trägt Zitronenschalenextrakt in unserer BERTRAND Trinkmahlzeit zur Gesamtversorgung vor allem mit den Vitaminen C und B bei. Daneben hat Zitronenschale mit 134 mg je 100 Gramm einen hohen Gehalt an Calcium (Saft: 26 mg). Der Mineralstoff dient als Baustein für Knochen und Zähne, er stabilisiert unsere Zellwände und er ist an der Weiterleitung von Nervensignalen beteiligt. Zu guter Letzt hat Zitronenschale reichlich Ballaststoffe, nämlich 11 g je 100 Gramm (Saft: 2,8 Gramm) sowie einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (Flavonoide, Pektine). Bitterstoffe, die vor allem im weißen Teil der Schalen stecken, fördern die Verdauung. Die ätherischen Öle der Zitronenschale werden vor allem als Aroma- und Duftstoffe genutzt. Sie werden sowohl in der Lebensmittel- als auch in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Unseren BERTRAND Trinkmahlzeiten verleihen sie eine leichte Frische.

Die Zitrone als Heilpflanze?

Die Zitrone gilt als äußerst gesund. Ihre Inhaltsstoffe sollen antibakteriell, entzündungshemmend, schleimlösend, schweißtreibend, belebend und stärkend wirken. In der Aromatherapie wird das ätherische Zitronenschalenöl zur Erfrischung, Förderung der Konzentration und Stimmungsaufhellung eingesetzt. Ein altes Hausmittel ist das Trinken von „heißer Zitrone“ bei einer nahenden Erkältung, um diese noch rechtzeitig abzuwenden. Wissenschaftlich ist die Wirkung des Getränkes allerdings nicht belegt. Die Zitrone bleibt also ein bewährtes Hausmittel und in erster Linie eine nährstoffreiche Powerfrucht.

  1. Bild vom Hand eines Landwirts im oberen Bereich der Seite: Marco Ossino via Shutterstock
  2. Weltkarte – Mediterrane im Zentrum: cash1994 via Shutterstock
  3. Post Bild, Lemon Zest auf weißem Hintergrund: AmyLv via Shutterstock

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