Eisen: Bedeutend für Sauerstofftransport und Zellatmung

Der heutige Artikel widmet sich dem Eisen (lat. Ferrum, FE) – ein essentielles Spurenelement, dass der Körper nicht selbstständig herstellen kann. Es muss ihm zum Beispiel über die Ernährung zugeführt werden, da der Organismus dieses Spurenelement benötigt, um ideal zu funktionieren.

Eisen spielt vor allem eine Rolle, wenn es um den Sauerstofftransport im Blut und die Zellatmung geht. Es ist dabei essentiell für die Hämoglobinbildung, also zur Produktion roter Blutkörperchen Außerdem stärkt es Haare, Nägel und Muskeln.

Aufnahme von Eisen
Mit wenigen Worten erklärt, bindet sich Eisen an verschiedene organische Moleküle, die sich im Organismus befinden. Es kommt in Enzymen, in Hämoglobin und Myoglobin sowie als Depot- oder Reserve-Eisen in Form von Ferritin und Hämosiderin vor. Dabei befindet sich das Eisen-Depot zum größten Teil in den Leberzellen und in den Zellen des Immunsystems.
Im Gegensatz zu Calcium oder Natrium wird der Eisen-Haushalt im Körper nur über die Resorption reguliert. Das liegt daran, dass Eisen in der Nahrung, die für Europa üblich ist, zu einem Drittel als Häm vorkommt (einem Bestandteil des Hämoglobins und des Myoglobins). Das restliche aus der Nahrung stammende Eisen kommt als Eisen(III)-Komplexen, welche in der Regel an Cysteinresten von Proteinen gebunden sind, vor. Beide Eisenkomplexe bilden mit fast allen Biomolekülen (außer Fett) lockere Komplexe, die dafür sorgen, dass Eisen in Lösung bleibt. Dadurch, dass beim Häm bereits 4 von 6 Bindungsstellen besetzt sind, kann es keine festen oder unlösbaren Komplexe mehr bilden. Das macht es zur unabhängigen Aufnahmequelle von anderen Nahrungsbestandteilen und liefert so beinahe zwei Drittel des aufgenommenen Eisens.

Eisenaufnahme erleichtern
Bei pflanzlicher Nahrung gibt es Faktoren, die die Eisenaufnahme beeinträchtigen, wie Phosphate, Polyphenole und Phytate. Daher erschwert zum Beispiel Kaffee oder schwarzer Tee die Aufnahme von Eisen. Vitamin C, die Ascorbinsäure, erleichtert dagegen die Aufnahme, in dem es das dreiwertige Eisen (Fe3+) zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) umwandelt. In den Varianten von BERTRAND ist stets Sanddorn enthalten, welcher als stabile Vitamin-C Quelle dient.

Wo findet man es in BERTRAND?
In Bertrand sind die Eisenlieferanten vor allem Mandeln und Leinsamen. Aber auch der Vollkornhafer und die Zutaten aus der Algenwelt dienen als Eisenquellen. Unsere Bio-Mandeln stammen aus Spanien und Italien und werden in einer ökologischen Landwirtschaft angebaut. Unsere Leinsamen kommen ebenfalls aus einem kontrolliert biologischen Anbau und gelangen von Kasachstan zu uns. Der Bio-Vollkornhafer wird ausschließlich auf europäischen Feldern gewonnen, während die Algen an der spanischen und französischen Küste geerntet werden.

 

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Calcium – bedeutend für Muskeln und Nerven

Der heutige Artikel widmet sich dem Mineralstoff Calcium (Ca), auch als Kalzium bekannt. Es ist der am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper, der vor allem in Knochen und Zähnen vorkommt. Calcium verleiht ihnen als Verbindung Stabilität und ist für die Neubildung von Hartgewebe unverzichtbar. Der Mineralstoff ist außerdem innerhalb der Zellen essentiell für die Erregung von Nerven und Muskeln, spielt aber auch für die Blutgerinnung, den Herzrhythmus und den wichtigen Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle. Für das Blutplasma wird Calcium aus den Knochen, die als Calcium-Depot dienen, abgegeben, sobald der Bedarf besteht. Wo findet man es in BERTRAND? Calcium kommt in BERTRAND vor allem durch die Alge Calcareum Lithothamnium vor.

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