Ernährung auf Segeltouren

Ein paar Monate auf hoher See verbringen. Vom Alltag loskommen und neue Eindrücke sammeln. Wer hat nicht schon mal davon geträumt? Lasse und seine Freundin haben ihren Traum wahrgemacht und waren so freundlich, uns ein bisschen was von ihrem Abenteuer zu berichten!

Lasse, erzähl ein bisschen was über dich: Wer bist, was machst du?
Nordischer Jung, der nie lange vom Wasser entfernt sein konnte. Bin 32 und arbeite seit 5 Jahren in Hamburg in der Windindustrie. Um diesen „Wind“ weiter zu erforschen und dem Meer näher als in Hamburg zu sein, haben meine Freundin und ich uns entschieden, den Südpazifik für 9 Monate zu besegeln.

Wie kamst du auf die Idee des Segeltrips?
Eine längere Weltreise war schon länger eine Idee von mir und meiner Freundin und da ich schon seit klein auf segle und sämtliche Wassersportarten betreibe, lag ein Segeltrip nah. Als sich nun noch meine Freundin, über zwei Sommerurlaube, ins Segeln verliebte, kam eigentlich nur noch die Frage auf wohin und nicht womit.

Wo soll es überall hingehen?
Da wir „nur“ 9 Monate haben, suchten wir uns das schönste Seggelrevier der Welt aus, den Süd Pazifik. Das Boot kauften wir in Tahiti, von da ging es durch die meisten Gesellschaftsinseln nach Suwarrow und Samoa. Von Samoa nach Fiji wo wir nun das nächste Ziel planen. Sicher ist nur, das es ab Ende Oktober nach Neuseeland weiter geht, bevor die Hurrikansession los geht.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis?
Bei so vielen neuen Eindrücken ist das wirklich schwer zu sagen. Neben der tollen Unterwasser-Welt und unbeschreiblichen Inseln, wohl die Eindrücke des Nachtsegelns. Weit weg von jeglicher Zivilisation mitten auf dem Pazifik mit bis zu 5000 Meter Tiefe unterm Kiel und fluoreszierendem Wasser drumherum.

Was war dein Schlimmstes?
Wird wohl das Ende der Reise werden ;). Ansonsten ein Tiefdruckgebiet (Sturm) welches uns mit über 50 Knoten zwischen Samoa und Fiji überrascht hat. Mehrere Boote, von denen wir gehört haben, hat es schlimm erwischt. Unser „Käpt’n Balu“ und seine Crew ( Inga und ich) hat das Unwetter hingegen ohne Schäden aber mit einem Schrecken und atemberaubenden Eindrücken überrollt.

Welche Rolle spielt BERTRAND als Ernährung bei Segeltouren für euch?
Gerade bei langen Passagen, die bis zu 10 Tagen Dauer können, kann es bei viel Wind mal unmöglich werden, etwas zu kochen. Da ist eine volle Mahlzeit, die sich problemlos auch bei viel Seegang zubereiten lässt, sehr kostbar. Bratapfel ist meine Lieblingssorte.

Achtet ihr auf Bioqualität?
Ja achten wir drauf und ist uns auch wichtig 🙂

Was würdest du anderen Menschen als Tipp mit auf den Weg geben. die ein solches Abenteuer erleben wollen?
Durchziehen und nicht nur davon träumen. Wir haben bei der Bootssuche so viele Anzeigen gefunden von Leuten, die zu lange gewartet haben bis Gesundheit oder andere Lebensentscheidungen dazwischen gekommen sind. Auch viele haben sich zu lange und intensiv mit dem Plan und Informieren beschäftigt, bis sie zu viel Angst vor einer solchen Reise bekommen haben. Eine gewisse Vorbereitung gehört natürlich dazu, um sicher in ein solchen Segeltrip zu starten, aber vieles geht nach dem Motto “learning by doing”.

Wir danken Lasse für seine Bereitschaft zu diesem kleinen Interview und wünschem ihm und Inga noch ganz viel Spaß auf ihrem Trip!

Interview mit Guido Hartmann beim Osterlauf 2019 in Paderborn

Guido Hartmann ist Feuerwehrmann und gleichzeitig ein Freund von Laufsport. Aber nicht in praktischer Funktionskleidung, sondern in voller Einsatzkleidung. Mit dieser Aktion sammelt er Spenden für schwer kranke Kinder und möchte auf die Krankheit Duchenne Muskeldystrophie (Muskellähmung) aufmerksam machen. BERTRAND findet das sehr unterstützenswert: Beim diesjährigen Osterlauf in Paderborn hat er uns deswegen freundlicherweise ein paar Fragen beantwortet:

Frage 1: Was ist die Motivation hinter diesen Läufen in Einsatzkleidung?

Kranke Kinder! Durch meinen Beruf kenne ich leider viele kranke Kinder. Vor Jahren habe ich den Mathias Schmidt kennengelernt und der läuft, um auf die Krankheit Muskeldystrophie aufmerksam zu machen. Und seitdem ich ihn kennengelernt habe, fand ich das so unterstützenswert, dass ich seitdem auch in voller Einsatzkleidung auf diese Krankheit hinweisen will. Ich bin selbst schon Jahre Mitglied im Verein Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind e. V. und da lassen sich meine beiden Ideen natürlich super verbinden. So kann ich Spenden sammeln, aber auch Aufmerksamkeit für Muskeldystrophie Typ Duchenne (abgekürzt: DMD) erregen. Warum wir in Einsatzkleidung laufen? Da ist es ein Signal, dass wir senden wollen. Gerade bei den heutigen Temperaturen wird der Lauf sehr schwer. Es wird warm werden, wir werden uns bestimmt ein bisschen quälen müssen. Aber das ist auch ein bisschen der Hintergrund: Die Kinder, die an der DMD erkranken, die haben es ihr kurzes Leben immer schwer. Anfangs verläuft die Krankheit noch ohne Symptome bis die Muskeln anfangen, sich zurückzuentwickeln. Dann wird die Muskeldystrophie Typ Duchenne diagnostiziert. Die meisten Kinder sitzen vor dem zehnten Lebensjahr im Rollstuhl, weil sie keine Kraft mehr haben. Irgendwann beginnt auch die Atem- und Herzmuskulatur, sich zurückzuentwickeln. Die meisten Kinder sterben, bevor sie 20 sind.

Frage 2: Machst du die Läufe nur für diese Organisation oder auch noch für andere?

Bei meinen Läufen ist das so, dass, die Spenden geteilt werden: Einmal für die Organisation Aktion Benni und Co., das ist die deutsche Duchenne Stiftung und einmal für die Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind e. V. . Beide Organisationen gibt es seit ca. 25 Jahren und sie leisten hervorragende Arbeit. In der Aufklärung, in der Forschung. Sie leisten Unterstützung für die Kinder, aber auch für die Eltern der Kinder. Das finde ich sehr unterstützenswert.

Frage 3: Ist dir denn gesunde Ernährung persönlich wichtig?

Ohja, das ist schon für meinen Beruf sehr wichtig und wenn es irgendwie geht, versuche ich mich auch mit Bio-Qualität oder sogar Demeter zu ernähren. Ich achte auf fairen Handel und auf gute Bezahlung der jeweiligen Erzeuger. Und das ist es mir auch wert, etwas mehr zu bezahlen. Aber mit einer Familie ist das trotzdem nicht immer einfach.

Frage 4: Hast du denn BERTRAND schon probiert?

Ja, das habe ich schon probiert und es schmeckt mir ganz hervorragend. Durch meine Nussallergie und die Umstellung muss ich mich noch ein bisschen durchprobieren, welche Sorte ich am besten vertrage, aber Bratapfel-Zimt bekam mir sehr gut.

Frage 5: Deine Lieblingssorte?

Heidelbeere schmeckt mir sehr gut, aber auch Bratapfel-Zimt finde ich sehr lecker und vertrage ich auch gut, aber im Kern kann ich meine Lieblingssorte noch gar nicht benennen.

Frage 6: Was schätzt du denn alles an BERTRAND außer der Zusammensetzung und dem Geschmack?

Ich schätze die Philosophie dahinter. Das alles Bio ist, aber auch die familiäre Struktur innerhalb des Unternehmens. Das unterstütze ich sehr gern.

Frage 7: Was ist denn dein Ziel beim Osterlauf?

Bei dem Wetter durchhalten und versuchen, dass ich Flüssigkeit wieder reinbekomme, weil es doch sehr warm ist. Einfach durchhalten, Ziel ist 1 Stunde und zehn Minuten (Anmerkung: Guido Hartmann lief 01:17:50 )

Frage 8: Was würdest du denn anderen Feuerwehrmännern mit auf den Weg geben, die gerade erst anfangen zu laufen?

Training. Einfach trainieren, das ist eine Gewöhnungssache. Es gibt Länder, da ist es jeden Tag heiß. Zum Beispiel bei den Waldbränden in Griechenland. Oder in Spanien. Da haben es die Leute immer schwer. Und die Feuerwehrkollegen leisten da trotzdem hervorragende Arbeit. Wir haben hier in Deutschland sehr viel Glück mit den Temperaturen, obwohl uns der letzte Sommer einiges abverlangt hat und dem kann man nur mit Fitness begegnen. Für ein gesundes Herzkreislaufsystem. Trainieren und immer weiter trainieren, das kann ich nur empfehlen.

Frage 9: Was ist denn das nächste Event, bei dem du läufst?

Das nächste Event ist er Feuerwehrlauf in Höxter. Da laufen viele Kollegen auch in Einsatzkleidung oder in Fantasie-Uniformen. Das ist eines der wichtigsten auf meinem Laufkalender. Der Lauf wird organisiert von Matthias Schmidt und das ist rein für die Duchenne Muskeldystrophie-Krankheit. Letztes Jahr war es da schon sehr warm und ich hoffe, dass wir dieses Jahr mehr Glück haben.

Frage 10: Letzte Frage: Wenn du dir aussuchen, wo du laufen wollen würdest, wo wäre das?

Ich würde gerne mal in Island laufen!

BERTRAND bedankt sich bei Guido Hartmann für das nette Gespräch und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen Läufen. In den unten stehenden Links sind weitere Informationen über die genannten Organisationen und über den Feuerwehrlauf in Höxter zu finden.

https://www.aktionbenniundco.de/
https://firefighter-owl.de/wp/

Von Küste zu Küste

Mit dem Roller von Küste zu Küste reisen in den USA? Klingt nach einem anstrengenden Unterfangen. Verschiedene Klimabedingungen, tausende von Kilometern. Doch die Freunde Dejan Kovacevic und Patrick Oswald wollen sich diesem Abenteuer stellen und sammeln dabei noch Geld für krebskranke Kinder.

Was das mit uns zu tun hat? Nun, Patrick nimmt unsere Produkte mit auf die Reise, die beide nur mit je einem Rucksack und natürlich ihrem Roller antreten. Am 27.2 ging es in Frankfurt mit dem Direktflug nach Miami los, am 25.3 wollen sie bereits angekommen sein in Los Angeles. Das sind 27 Tage für rund 5.000 Kilometer. Derzeit trotzen die beiden schon der Wüste, Tornados und verschiedenen Klimabedingungen. Was natürlich zu ein paar Fragen führt, die Patrick uns netterweise beantwortet hat:

1. Wie habt ihr euch auf diese Reise vorbereitet? Die Bedingungen bei dieser Reise könnten ja unterschiedlicher nicht sein.

Patrick:
Unsere Vorbereitungszeit war auf dem Roller sehr kurz, weil wir die erst im Januar bekommen haben. Unsere Haupt Ausdauer Trainingseinheiten sind laufen.
Es ist schon ein bisschen Kamikaze auf jeden Fall.

2.Warum diese Idee von Küste zu Küste zu reisen?

Patrick: Es ist spektakulär. Wir haben uns andere Szenarien vorgestellt, zum Beispiel Europa von Nord nach Süd. Allerdings ist es nicht so cool und vom Klima schwierig. Deswegen ist es dann Küste zu Küste geworden.

3.Warum habt ihr euch für Bertrand entschieden?

Patrick: Bertrand ist einfach mit Wasser zu mischen. So kann man einfach eine Mahlzeit zuführen ohne viel Aufwand.

Wenn ihr die beiden auf ihrer Reise verfolgen möchtet, schaut auf ihrer Facebookseite oder ihrem Instagramprofil vorbei. Dort könnt ihr auch für den Frankfurter Verein Krebskranke Kinder spenden Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Treten wir in Kontakt!

Bitte nutz das Kontaktformular für Fragen zu BERTRAND oder schreib eine Email an hey@bertrand.bio.
Alle Ansprechpartner findest du auf der Seite Meet the Team.
Viele Fragen wurden auch bereits im FAQ-Bereich beantwortet.