Steinsalz

Die Entstehung von Steinsalz liegt oft Millionen von Jahren zurück. Überreste von längst vergangenen und ausgetrockneten Meeren und Salzseen lagern unterirdisch in mehreren Hundert Metern Tiefe und bilden dort die Steinsalzreservoirs, auch Salzstöcke genannt. Sie sind entstanden durch die Abtrennung von Meeresarmen von den Ozeanen, durch Veränderungen des Meeresspiegels und durch tektonische Verschiebungen. Schon immer hatte Salz eine große Bedeutung für die Menschen, denn es ist lebenswichtig. In der Mythologie galt es daher sogar als göttliche Gabe. Brot und Salz zu teilen, ist ein Zeichen von Freundschaft. Aber nicht nur als essentieller Nahrungsbestandteil spielt Salz eine Rolle: Es war schon immer auch Mittel zur Konservierung von verderblichen Lebensmitteln und damit ein Schutz vor Krankheiten. Heute wird Steinsalz außerdem für verschiedene industrielle Zwecke eingesetzt.

Die Herkunft unseres Steinsalzes

Das Steinsalz für unsere BERTRAND Trinkmahlzeiten beziehen wir aus Deutschland. Das hochreine, weiße Steinsalz stammt aus Rohstoffquellen in einer Tiefe von 400 bis 750 Metern. Schon seit 1925 gewinnt unser Lieferant das hochwertige Steinsalz aus dem ergiebigen Salzstock zwischen Wesel und Xanten.

Das Gebiet mit der bis zu 200 Meter dicken Salzschicht ist als „niederrheinische Salzpfanne“ bekannt. Das Salz ist so rein, dass es nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für pharmazeutische Anwendungen eingesetzt wird. Es ist als ökologisch-biologisches Erzeugnis klassifiziert, außerdem trägt es die Siegel „koscher“ und „halal“. Unser Lieferant ist GMP-zertifiziert (Good Manufactoring Practice) und arbeitet nach Qualitätsmanagementrichtlinien (DIN EN ISO 9001). Dadurch, dass wir Steinsalz aus Deutschland verwenden, halten wir die Transportwege gering und somit den CO2-Abdruck niedrig.

Unser Lieferant gewinnt das Steinsalz aus einem Salzstock zwischen Wesel und Xanten.

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Gewinnung und Verarbeitung von Steinsalz

Steinsalz steht im Gegensatz zum Meersalz. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Salzarten ist die Art der Gewinnung und das Alter. Meersalz ist „junges“ Salz: Es wird immer wieder neu in so genannten Salzgärten „geerntet“, wie man das Abschöpfen nennt. Dabei wird Meereswasser durch ein weit verzweigtes System von Becken und Kanälen geleitet, das Wasser verdunstet durch Sonneneinstrahlung an der Oberfläche, und die Salzkonzentration nimmt stetig zu. Schließlich kann das kristalline Salz von der Oberfläche abgenommen werden. Das hochwertigste Meersalz ist die Salzblume, zu kaufen als „Fleur de Sel“.
Unser Steinsalz dagegen ist ein „altes“ Salz, denn es wartet oft völlig unberührt von Umwelteinflüssen mehrere Hundert Jahre in der Erde darauf, „abgebaut“ zu werden. Und das geht so.

JAHRTAUSENDE IM BODEN EINGESCHLOSSEN

ABBAU

Steinsalz kann auf verschiedene Weise gewonnen werden. Das für unsere Produkte verwendete Steinsalz ist ein hochwertiges, absolut naturreines Salz. Man bezeichnet das auch als bergmännischen Abbau, da der Prozess unter Tage erfolgt. Dafür werden vor allem Bohrverfahren eingesetzt, die das Steinsalz in großen Blöcken oder Klumpen aus dem Berg befreien.

JAHRTAUSENDE IM BODEN EINGESCHLOSSEN

DAS SALZ MUSS AUS DER HÖHLE

ZERKLEINERUNG

Um die großen Salzbrocken weiter verarbeiten zu können, wird das Salz in einer ersten Stufe noch unter Tage grob in kleinere Teile gebrochen. Erst dann ist es möglich, es über Fördervorrichtungen nach oben an die Erdoberfläche zu holen.

DAS SALZ MUSS AUS DER HÖHLE

FEINE KÖRNUNG

VERMAHLUNG

Je nach Anwendung wird das Steinsalz in verschieden große Körnungen zerkleinert. Dabei durchläuft es verschiedene Mahlstufen, wobei es auch immer wieder durch spezielle Siebe geschickt wird. So können Körnungen von 0,1 Millimeter bis hin zu 16 Millimetern erzeugt werden. Das Steinsalz für unsere Produkte hat eine sehr feine Körnung.

FEINE KÖRNUNG

WIR BRAUCHEN ES TROCKEN

VERPACKUNG UND TRANSPORT

Da Salz hygroskopisch ist, also Feuchtigkeit anzieht, muss eine Verpackung gewählt werden, die möglichst umweltfreundlich ist, aber gleichzeitig dafür sorgt, dass das Produkt trocken bleibt. Darin kann es dann gelagert und schließlich zu uns transportiert werden.

WIR BRAUCHEN ES TROCKEN

Warum Steinsalz?

Das von uns eingesetzte Steinsalz ist hochrein, nicht chemisch oder mechanisch aufbereitet, nicht gebleicht und enthält keine weiteren, hinzugefügten Stoffe. Durch die von allen Einflüssen abgeschirmten Lagerstätten unter Tage kann auch kein Mikroplastik an das Salz gelangen, wie es etwa bei Meersalz der Fall sein kann. Dieses absolute Naturprodukt fügen wir bei BERTRAND unseren Produkten hinzu, weil es ein essentieller Teil unserer Ernährung ist.

Meersalz enthält Mikroplastik

Wie fast alle Dinge, die aus dem Meer gewonnen werden enthält Meersalz häufig Mikroplastik. In unserem Steinsalz wurde hingegen noch kein Mikroplastik nachgewiesen.

Die Rolle von Salz für unseren Körper?

Was kaum im Bewusstsein ist: Unsere Körperflüssigkeit besteht zu einem großen Teil aus Salzwasser. Der Salzgehalt liegt zwar nur bei 0,9 Prozent, aber trotzdem macht dieser Umstand das Salz zum lebensnotwendigen Teil unseres Organismus. Übrigens kann man diesen Salzgehalt sogar schmecken: Unsere Tränen und unser Schweiß schmecken salzig. Die Rolle von Salz geht also weit über die einer bloßen Würze hinaus.

Die wasserlösliche Verbindung zwischen positiv geladenen Natrium-Ionen und negativ geladenen Chlorid-Ionen ist zuständig für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt in unserem Organismus. Salz, auch als „Natriumchlorid“ bzw. NaCl bekannt, unterstützt die Nährstoffbalance innerhalb und außerhalb der Körperzellen, wobei ein ständiger Austausch von Wasser durch die Zellmembran erfolgt. Mineralstoffe und Spurenelemente gelangen dadurch in die Körperzellen. Dieser von der Salzkonzentration abhängige Mechanismus wird als Osmose bezeichnet.

Der Mensch würde also ohne Salzzufuhr nicht überleben können. Ein starker Salzmangel würde zu Krampf- und Ohnmachtsanfällen führen. Eine langfristig zu niedrige Salzzufuhr lässt den Cholesterin- und den Adrenalinspiegel steigen, was ungünstig für Herz und Gefäße werden kann. Nimmt man jedoch zu viel Salz zu sich, kann sich auch das ungünstig auswirken. Die Nieren müssen überflüssiges Salz ausscheiden und werden dadurch unnötig belastet. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine Salzzufuhr von maximal 6 Gramm täglich.

Aus Steinsalz gewonnenes Speisesalz hat in der Regel diese typische Zusammensetzung: 59,9 Prozent Chlorid, 38,8 Prozent Natrium, 0,25 Prozent Kalzium, 0,15 Prozent Phosphor, 0,12 Prozent Magnesium, 0,02 Prozent Schwefel und Spuren von Kalium. Während die Mineralstoffe und Spurenelemente – mit Ausnahme von Kalium – in diesem Fall zu vernachlässigen sind, spielen Chlorid und Natrium durchaus eine beachtenswerte Rolle.

  1. Bild vom Salzbergwerk im oberen Bereich der Seite: agsaz via Shutterstock
  2. Europakarte: teka12 via Shutterstock
  3. Post Bild, Salz auf weißem Hintergrund: gresei via Shutterstock

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