Was Zitronen und Sanddorn gemeinsam haben.

Die Antwort: Vitamin C. Und obwohl wir Zitrone mit dem „Gute-Laune-Vitamin“ verbinden, enthält der Sanddorn, welcher als besonders wertvoller Vitamin C-Lieferant in den Trinkmahlzeiten von BERTRAND enthalten ist, erstaunlich viel davon. 100g Zitrone enthalten rund 53mg Vitamin C, während uns der Sanddorn mit rund 900mg pro 100g das 18-fache des Vitamins liefert.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), empfiehlt in ihren Referenzwerten eine tägliche Vitamin C-Zufuhr von 80 mg. Somit decken schon etwa zwei Zitronen den Tagesbedarf und auch drei Bertrand-Trinkmahlzeiten in der Classic Variante, welche mit je 167g des Pulvers zubereitet werden, liefern uns insgesamt fast 90mg des Vitamins und decken so den Tagesbedarf ab.

Doch was macht Vitamin C – in der Chemie Ascorbinsäure genannt – so bedeutsam und zu solch einem wichtigen Bestandteil in unserer Ernährung? Warum und wann sollten wir stets auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C achten?

Vitamine sind nicht austauschbar

Vitamine sind für uns lebensnotwendig, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Da jedem Vitamin eine andere Funktion in unserem Stoffwechsel zukommt, sind sie nicht gegenseitig austausch- und ersetzbar. Während viele Vitamine auch in tierischen Produkten enthalten sind, kommt Vitamin C nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor und hat mehrere wichtige Funktionen für unseren Körper und unsere Gesundheit und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Zum einen ist Vitamin C bei der Bildung von Kollagen beteiligt, einem Eiweiß, aus welchem unser Binde- und Stützgewebe besteht und welches dabei hilft, unsere Haut, Knochen und Zähne optimal aufzubauen und zu versorgen. Des Weiteren spielt Vitamin C eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und Narbenbildung, beispielsweise nach Verletzungen und Verbrennungen. Auch am Zellwachstum ist das Vitamin beteiligt.

Besondere Wichtigkeit für Vegetarier und Veganer

Zwei weitere Hauptaufgaben von Vitamin C sind einmal der Schutz unseres Körpers vor freien Radikalen und seine Wirkung als Antioxidans sowie seine Funktion im Immunschutz. Freie Radikale sind Verbindungen, welche zu Zellschäden und Entartungen der Zellen führen können. Die Folge sind Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Grauer Star oder Arteriosklerose. Vitamin C wirkt, durch unsere Nahrung aufgenommen, als Antioxidans. Diese reagieren mit den freien Radikalen und machen sie so langsamer, beziehungsweise unschädlich. In unserem Immunsystem unterstützt Vitamin C außerdem die Arbeit der weißen Blutkörperchen und hilft dabei, Krankheitserreger abzuwehren und Antikörper zu bilden. Weitere Aufgabengebiete sind zum Beispiel der Abbau von Medikamenten in unserem Körper und die Eisenaufnahme im Darm. Dies ist besonders für Menschen von Bedeutung, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und somit kein Eisen über Fleisch und Fleischprodukte zu sich nehmen. Der Verzehr von Vitamin C –reichen Produkten in der Ernährung, hilft dabei, das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser zu absorbieren und zu verwerten.

Die Anti-Skorbut-Säure

Doch kann eine Ernährung mit zu viel Vitamin C auch negative Auswirkungen haben? Und kann es heutzutage noch zu einem Vitamin C-Mangel kommen? Bei einer sehr vitaminreichen Ernährung, bei welcher mehr Vitamin C aufgenommen wird, als die empfohlene Tagesdosis von 80mg, treten in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Die Ascorbinsäure zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, eine Überdosis ab etwa 200mg wird also in der Regel einfach wieder mit dem Urin ausgeschieden. Bei einer deutlich erhöhten Aufnahme als vom Körper benötigt, kann es lediglich zu Durchfall oder Magenschmerzen kommen. Eine derartige Überdosierung an Vitamin C entsteht jedoch so gut wie nie allein durch eine vitaminreiche Ernährung, sondern meist durch die zusätzliche Einnahme von hoch dosierten Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln. Und auch ein Vitamin C-Mangel ist bei unserem heutigen Nahrungsangebot und unserer Ernährung eher selten. War die durch einen Vitamin C-Mangel verursachte Seefahrerkrankheit Skorbut im 16. und 17. Jahrhundert noch weit verbreitet (daher auch der frühere Name Anti-Skorbut-Säure), da es an Bord kaum vitaminreiche Lebensmittel gab, sind heute nur wenige Personengruppen gefährdet, einen Mangel zu entwickeln.

Vitamin C ist also nicht nur das „Gute-Laune-Vitamin“, sondern auch eins der wertvollsten Vitamine, was eine gesunde und ausgewogene Ernährung angeht und kann über viele verschiedene pflanzliche Lebensmittel aufgenommen werden, um so einen Beitrag zu unserer Gesundheit und Vitalität zu leisten. Ganz vorne mit dabei: Der Sanddorn!

In diesem Blogbeitrag erläutern wir den bei uns verwendeten Sanddorn noch eingehender: Vorgestellt: Sanddorn in BERTRAND

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Carolin | B.Sc. Oecotrophologie

Carolin hat Oecotrophologie an der Hochschule Niederrhein studiert und schreibt regelmäßig Artikel über gesunde Ernährung. Interessiert Dich ein spezielles Thema?

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