Hohe Messwerte bei ORAC-Analyse: Die antioxidative Wirkung von BERTRAND

Der Sanddorn ist eine der Hauptzutaten in den Trinkmahlzeiten von BERTRAND. Der hohe Gehalt an Ascorbinsäure in der Frucht ist dabei nicht nur im Rahmen einer optimalen Vitaminversorgung von Bedeutung, sondern auch insofern, dass Vitamin C ein wichtiges Antioxidans im Kampf gegen freie Radikale ist. Eine aktuell durchgeführte Untersuchung aller drei Produktlinien (classic, vegan, active) hinsichtlich ihrer antioxidativen Kapazität ergab, dass der gemessene Wert bei allen Mahlzeitpulvern als hoch eingestuft werden kann

ORAC-Werte zwischen 26.000 und 41.000 µmol TE/100g

Die sogenannte ORAC-Analyse (Oxygen Radical Absorbance Capacity) wurde dabei von INTERTEK, einem internationalen, branchenführenden Unternehmen für Prüfungs- und Zertifizierungsverfahren durchgeführt und unterstreicht, dass die Kombination der in BERTRAND verwendeten natürlichen Zutaten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung freier Radikale im Rahmen einer gesunden Ernährung leistet.

BERTRAND Classic: 29.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – classic PDF (118KB)
BERTRAND Vegan: 26.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – vegan PDF (113KB)
BERTRAND Active: 41.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – active (113KB)

Freie Radikale und Antioxidantien

Bei freien Radikalen handelt es sich um chemische sauerstoffhaltige Moleküle, welche in ihrer Struktur jedoch unvollständig sind. Ihnen fehlt ein Elektron, welches sie daraufhin aus intakten Zellen und Molekülen im Körper entnehmen, um selbst wieder komplett zu sein. Diesen Elektronenraub nennt man „Oxidation“. Da das beraubte Molekül nun selbst zum freien Radikal wird, entsteht eine Kettenreaktion. Ist das Maß der Oxidation höher als für den Körper erträglich, spricht man von „oxidativem Stress“, welcher langfristig zu Schäden führen kann, da es sich bei den beraubten Molekülen vor allem um für uns elementare Zellbausteine wie Fette, Protein oder die DNA handelt. Beispiele dafür, wie freie Radikale heutzutage in erster Linie entstehen, sind unter anderem das Rauchen, Luftverschmutzung und Schadstoffbelastung durch Abgase, UV-Strahlung, Alkohol, Fast Food, Radioaktivität sowie die Einnahme von Medikamenten. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle dafür, in welchem Maße freie Radikale entstehen, beispielsweise die Kombination einzelner Nahrungskomponenten in unserem Magen-Darm-Trakt oder die Reaktion von Schwefeldioxid in Abgasen und Schadstoffen.
Oxidativer Stress führt dazu, dass Alterungsprozesse beschleunigt werden und das Auftreten von Krankheiten begünstigt wird. So kann es im Zuge des Elektronenraubs durch freie Radikale in unserem Körper unter anderem zu Hautschäden, zu Rheuma, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Augen- und Gelenkproblemen, Schlaganfall oder Arterienverkalkung kommen. Da es auch zu Schäden an elementaren Zellbausteinen kommen kann, werden außerdem Krankheiten wie Demenz aufgrund von Hirnschäden, sowie verschiedene Krebserkrankungen aufgrund von DNA-Schäden und damit einhergehender Zellentartung begünstigt.

Schutz durch Lebensmittel mit hohem ORAC-Wert

Durch Medikamente können freie Radikale nicht gezielt bekämpft werden. Da es aber Lebensmittel gibt, die reich an Antioxidantien sind, kann mit einer gesunden Ernährung den Schäden entgegengewirkt werden. Antioxidantien werden daher auch „Radikalfänger“ genannt und sind ebenfalls chemische Verbindungen. Im Gegensatz zu den freien Radikalen, geben sie freiwillig eines ihrer Elektronen ab und schützen somit die Zellen, bevor diese angegriffen werden können. Da Antioxidantien dabei nicht selbst zu freien Radikalen umgewandelt werden, unterbrechen sie die Kettenreaktion und gehen außerdem sofort wieder in ihre antioxidative Form über, können also erneut wirken. Wichtige Antioxidantien sind vor allem die Vitamine, dabei insbesondere Vitamin E und C. So wird das Vitamin-E-Radikal beispielsweise durch Vitamin C wieder in seine antioxidative Form regeneriert. Doch auch Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe wie die Polyphenole, Mineralien und Spurenelemente wirken entweder vom Körper selbst gebildet oder mit unserer Nahrung aufgenommen als Radikalfänger.

Ein praxisnahes Beispiel

Ein sehr anschauliches Beispiel für die Oxidation und die Wirkung von Antioxidantien ist der angeschnittene Apfel. Die Schnittstelle wird an der Luft zwangsläufig nach kurzer Zeit braun: Freie Radikale haben hier die Oxidation bewirkt. Wird der Apfel jedoch mit etwas Zitronensaft beträufelt, bleibt seine Farbe erhalten. Die Ascorbinsäure in der Zitrone wirkt als Antioxidans und schützt den Apfel vor Angriff der freien Radikale. In BERTRAND wirkt beispielsweise der Sanddorn mit seinem hohen Vitamin C Gehalt als Antioxidans, aber auch die enthaltenen Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und das Walnussmehl, welche einen hohen Anteil an Mineralien und Vitaminen aufweisen.

BERTRAND Classic: 29.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – classic PDF (118KB)
BERTRAND Vegan: 26.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – vegan PDF (113KB)
BERTRAND Active: 41.000 µmol TE/100g: Intertek ORAC – active (113KB)
ORAC = Oxygen Radical Absorbance Capacity: ermittelt die antioxidative Kapazität von Lebensmitteln
Einheit µmol TE/100g – Mikro Mol Trolox Equivalent
Der gemessene Wert ist die Relation zur antioxidativen Wirkung des Produktes/Lebensmittels, je höher der Wert, desto besser und stärker die antioxidative Kapazität und umso mehr freie Radikale können neutralisiert werden.
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Carolin | B.Sc. Oecotrophologie

Carolin hat Oecotrophologie an der Hochschule Niederrhein studiert und schreibt regelmäßig Artikel über gesunde Ernährung. Interessiert Dich ein spezielles Thema?

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Was Zitronen und Sanddorn gemeinsam haben.

Die Antwort: Vitamin C. Und obwohl wir Zitrone mit dem „Gute-Laune-Vitamin“ verbinden, enthält der Sanddorn, welcher als besonders wertvoller Vitamin C-Lieferant in den Trinkmahlzeiten von BERTRAND enthalten ist, erstaunlich viel davon. 100g Zitrone enthalten rund 53mg Vitamin C, während uns der Sanddorn mit rund 900mg pro 100g das 18-fache des Vitamins liefert.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), empfiehlt in ihren Referenzwerten eine tägliche Vitamin C-Zufuhr von 80 mg. Somit decken schon etwa zwei Zitronen den Tagesbedarf und auch drei Bertrand-Trinkmahlzeiten in der Classic Variante, welche mit je 167g des Pulvers zubereitet werden, liefern uns insgesamt fast 90mg des Vitamins und decken so den Tagesbedarf ab.

Doch was macht Vitamin C – in der Chemie Ascorbinsäure genannt – so bedeutsam und zu solch einem wichtigen Bestandteil in unserer Ernährung? Warum und wann sollten wir stets auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C achten?

Vitamine sind nicht austauschbar

Vitamine sind für uns lebensnotwendig, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Da jedem Vitamin eine andere Funktion in unserem Stoffwechsel zukommt, sind sie nicht gegenseitig austausch- und ersetzbar. Während viele Vitamine auch in tierischen Produkten enthalten sind, kommt Vitamin C nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor und hat mehrere wichtige Funktionen für unseren Körper und unsere Gesundheit und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Zum einen ist Vitamin C bei der Bildung von Kollagen beteiligt, einem Eiweiß, aus welchem unser Binde- und Stützgewebe besteht und welches dabei hilft, unsere Haut, Knochen und Zähne optimal aufzubauen und zu versorgen. Des Weiteren spielt Vitamin C eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und Narbenbildung, beispielsweise nach Verletzungen und Verbrennungen. Auch am Zellwachstum ist das Vitamin beteiligt.

Besondere Wichtigkeit für Vegetarier und Veganer

Zwei weitere Hauptaufgaben von Vitamin C sind einmal der Schutz unseres Körpers vor freien Radikalen und seine Wirkung als Antioxidans sowie seine Funktion im Immunschutz. Freie Radikale sind Verbindungen, welche zu Zellschäden und Entartungen der Zellen führen können. Die Folge sind Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Grauer Star oder Arteriosklerose. Vitamin C wirkt, durch unsere Nahrung aufgenommen, als Antioxidans. Diese reagieren mit den freien Radikalen und machen sie so langsamer, beziehungsweise unschädlich. In unserem Immunsystem unterstützt Vitamin C außerdem die Arbeit der weißen Blutkörperchen und hilft dabei, Krankheitserreger abzuwehren und Antikörper zu bilden. Weitere Aufgabengebiete sind zum Beispiel der Abbau von Medikamenten in unserem Körper und die Eisenaufnahme im Darm. Dies ist besonders für Menschen von Bedeutung, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und somit kein Eisen über Fleisch und Fleischprodukte zu sich nehmen. Der Verzehr von Vitamin C –reichen Produkten in der Ernährung, hilft dabei, das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser zu absorbieren und zu verwerten.

Die Anti-Skorbut-Säure

Doch kann eine Ernährung mit zu viel Vitamin C auch negative Auswirkungen haben? Und kann es heutzutage noch zu einem Vitamin C-Mangel kommen? Bei einer sehr vitaminreichen Ernährung, bei welcher mehr Vitamin C aufgenommen wird, als die empfohlene Tagesdosis von 80mg, treten in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Die Ascorbinsäure zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, eine Überdosis ab etwa 200mg wird also in der Regel einfach wieder mit dem Urin ausgeschieden. Bei einer deutlich erhöhten Aufnahme als vom Körper benötigt, kann es lediglich zu Durchfall oder Magenschmerzen kommen. Eine derartige Überdosierung an Vitamin C entsteht jedoch so gut wie nie allein durch eine vitaminreiche Ernährung, sondern meist durch die zusätzliche Einnahme von hoch dosierten Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln. Und auch ein Vitamin C-Mangel ist bei unserem heutigen Nahrungsangebot und unserer Ernährung eher selten. War die durch einen Vitamin C-Mangel verursachte Seefahrerkrankheit Skorbut im 16. und 17. Jahrhundert noch weit verbreitet (daher auch der frühere Name Anti-Skorbut-Säure), da es an Bord kaum vitaminreiche Lebensmittel gab, sind heute nur wenige Personengruppen gefährdet, einen Mangel zu entwickeln.

Vitamin C ist also nicht nur das „Gute-Laune-Vitamin“, sondern auch eins der wertvollsten Vitamine, was eine gesunde und ausgewogene Ernährung angeht und kann über viele verschiedene pflanzliche Lebensmittel aufgenommen werden, um so einen Beitrag zu unserer Gesundheit und Vitalität zu leisten. Ganz vorne mit dabei: Der Sanddorn!

In diesem Blogbeitrag erläutern wir den bei uns verwendeten Sanddorn noch eingehender: Vorgestellt: Sanddorn in BERTRAND

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Carolin | B.Sc. Oecotrophologie

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Bericht über BERTRAND im NDR

Der NDR hat in einer Sendung unter anderem über unser Produkt BERTRAND berichtet. Die Sendung ist interessant aufgebaut: Es kommt ein Konsument zu Wort, der sich zu 80% von flüssiger Nahrung ernährt, Passanten nehmen Geschmacksproben von drei Produkten und der Moderator wagt sich im Selbstversuch. Und zieht ein durchaus positives Fazit beim Konsum unseres Produktes…

Abschließend bewertet der Internist Dr. Matthias Riedl die Produkte. Diesen Teil hätten wir uns zugegebenermaßen etwas ausgewogener erhofft. Wir stellen den Bericht dennoch vor und diskutieren die Kritikpunkte des Ernährungsmediziners.

Stellungnahme zur Bewertung von Dr. Matthias Riedl

Herr Dr. Matthias Riedl äußert drei Hauptkritikpunkte zu denen wir dem NDR auch bereits im Vorfeld der Sendung geantwortet hatten. Eventuell war das Interview mit dem Mediziner zu diesem Zeitpunkt jedoch schon fertiggestellt und eine Revision seiner Stellungnahme nicht vorgesehen.

1.) Enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe.

Herr Dr. Riedl konstatiert, dass es neben Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten und Ballaststoffen sowie den essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen noch weitere Anteile in unseren Nahrungsmitteln gäbe, die wir benötigen. Er verweist hier auf sekundäre Pflanzenstoffe, die zum Teil noch gar nicht erforscht seien, stellt jedoch fest, dass diese in den Produkten nicht in der erforderlichen Menge enthalten seien.

Unsere Entgegnung
Wie Dr. Matthias Riedl selbst sagt, sind sekundäre Pflanzenstoffe kaum erforscht und nach derzeitigem Stand der Ernährungswissenschaft auch nicht als essentiell, also als lebenswichtiger Stoff eingestuft. Wir wissen jedoch um die Vorteile von sekundären Pflanzenstoffen und haben unsere Rezeptur dahingehend optimiert. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt einen guten Überblick über sekundäre Pflanzenstoffe und die Nahrungsmittel in denen sie enthalten sind. Unsere Rezeptur besteht aus ~20 natürlichen Zutaten in Bio-Qualität, die vorwiegend dafür bekannt sind, reich an sekundären Pflanzenstoffen zu sein. Zudem würden wir unser Produkt gerne an Rahmenempfehlungen über die empfohlene Zufuhr an sekundären Pflanzenstoffen ausrichten, diese gibt es jedoch nicht. Wie Dr. Riedl ohne existierende Empfehlungen feststellen kann, dass es an sekundären Pflanzenstoffen mangelt, bleibt uns schleierhaft. Unser Produkt ist an den derzeitig verfügbaren ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet.

2.) Gehalt an Ballaststoffen und Eiweißen

Dr. Riedel bemängelt, dass “die Produkte” zu wenig Ballaststoffe und zu wenig Proteine- bzw. zu viele Proteine enthalten. Da er unser Produkt nicht explizit von dieser Feststellung ausschließt, nehmen wir auch zu diesem Punkt Stellung.

Unsere Entgegnung
Für die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen gibt es anerkannte wissenschaftliche Empfehlungen, die von Instituten herausgegeben werden. Für Deutschland kann auf Empfehlungen der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie auf Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zurückgegriffen werden. Beide Empfehlungen sind sich sehr ähnlich und auch die Empfehlungen anderer großer Institute wie der USDA aus den USA, weichen nur marginal von den europäischen Empfehlungen ab.

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellt fest, dass “für einen Erwachsenen 25g Ballaststoffe pro Tag zu einer normalen Darmtätigkeit führen.” Unser Produkt enthält je nach Variante zwischen 27g und 29g und erfüllt damit diese Anforderung vollumfänglich.

Bezüglich der enthaltenen Menge an Proteinen haben wir ebenfalls Empfehlungen der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu Rate gezogen, welche “für einen Erwachsenen, von einem durchschnittlichen Bedarf von 0.66g pro kg Körpergewicht ausgeht und 0,83g pro kg Körpergewicht empfiehlt.”
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) legt als Referenzwert für einen Erwachsenen je nach Alter eine tägliche Aufnahme zwischen 47g und 57g als Referenzwert fest. Unser Produkt enthält mindestens 60g Proteine in einem Tagesbeutel und erfüllt damit diese Anforderung. Für Kunden mit einem erhöhten Bedarf an Proteinen, haben wir zudem eine “active Variante” unseres Produktes im Programm, welche einen Proteinanteil von 125g pro Tag liefert.

 1.) European Food Safety Authority (EFSA), Scientific Opinion on Dietary Reference Values for carbohydrates and dietary fibre, EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition, and Allergies (NDA), Parma, Italy // http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2010.1462/epdf
 2.) European Food Safety Authority (EFSA, Scientific Opinion on Dietary Reference Values for protein, EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), Parma, Italy // http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2012.2557/epdf
 3.) Referenzwerte der DGE: http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/

3.) Unterstützung der Darmflora

Dr. Riedel stellt fest, dass die Produkte nichts für eine gesunde Darmflora leisten würden und suggeriert mit seiner Einleitung, dass dies zu gesundheitlichen Beinträchtigungen führen könne.

Unsere Entgegnung
Was an dieser Kritik von Dr. Riedl besonders verwundert, ist dass er in einem Interview mit dem NDR über eine gesunde Darmflora eben jene Lebensmittel empfiehlt, die wir für unser Produkt in großem Maße verwenden.

Wie in unserer ersten Entgegnung schon angemerkt, ist unser Produkt reich an Ballaststoffen und dies aus zahlreichen Quellen. Wir verwenden in großen Anteilen Vollkornhafer, Ölsaaten wie Leinsamen und Sonnenblumenkerne sowie verschiedene Nüsse wie Walnuss oder Mandeln um unser Produkt mit Ballaststoffen anzureichern. Die von Dr. Riedl getätigte Aussage, dass “diese Produkte nichts für eine gesunde Darmflora tun”, ohne dass er in seiner Aussage unser Produkt explizit ausgeklammert hat, hinterlässt uns kopfschüttelnd.

Wir können uns die Äußerungen von Dr. Matthias Riedl in denen er sich teilweise selbst widerspricht nicht erklären und haben den NDR und ihn selbst um eine Stellungnahme gebeten.

Basische Ernährung mit BERTRAND

Aufgrund mehrerer Anfragen, die bei uns im Support aufgelaufen sind, haben wir untersucht, ob eine Ernährung mit BERTRAND zur „basischen Ernährung“ geeignet ist. Hierzu nehmen wir die einzelnen Zutaten, sowie eine Laboruntersuchung unseres Labors für Lebensmitteltechnik INTERTEK zur Hilfe.

Was ist die „basische Ernährung“

Die basische Ernährung soll den Menschen mit leicht absorbierbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt versorgen. Gleichzeitig soll die basische Ernährung den Menschen vor all jenen sauren Stoffwechselrückständen verschonen, die bei der Verdauung im Körper entstehen. Auf diese Weise soll der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert werden, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Einen wissenschaftlich anerkannten Nachweis für die Übersäuerungstheorie gibt es jedoch nicht.

Laboruntersuchung des PH-Wertes

Die Laboruntersuchungen unserer Produkte zur Bestimmung des PH-Wertes geben einen weitgehend neutralen Wert wieder.

Laboruntersuchung INTERTEK – PH Wert der veganen Variante
Laboruntersuchung INTERTEK – PH Wert der klassischen Variante
Laboruntersuchung INTERTEK – PH Wert der active Variante

Bei der basischen Ernährung wird jedoch der PH-Wert der Nahrungsmittel weitgehend ausgeklammert. Dazu mehr in diesem Artikel.

Ist BERTRAND zur basischen Ernährung geeignet?

Bei der basischen Ernährung werden Nahrungsmittel in Kategorien eingeteilt, die Aufschluss darüber geben, ob sie eher basenbildend, oder säurebildend sind. Zudem gibt es eine Einteilung zwischen guten- und schlechten Säurebildnern. Unsere Zutaten lassen sich in diese Kategorien wie folgt einteilen.

Mandeln, Walnuss, Johannisbrotkernmehl, Sanddornbeeren, Nährhefe, Algen (Porphyra, Chlorella, Lithothamnium), Pilz (Agaricus bisporus), Zitronenschalenextrakt, Guavenextrakt, Basilikumblattextrakt
Vollkornhafer, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Agavenpulver, Kokosnuss, Reisprotein
Milchpulver, Milchproteinpulver

Fazit

Die Zutaten in unserer veganen Variante eignen sich sehr gut um unser Produkt in eine basische Ernährungsweise zu integrieren. Es ist auch möglich unsere klassische und die active Variante zu integrieren, aufgrund der enthaltenen Milchprodukte, sollte dies jedoch auf einzelne Mahlzeiten beschränkt werden.

Peter | Kundenservice

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Peter | Kundenservicepeter@bertrand.bio

Enthält BERTRAND Histamine?

Histamine in BERTRAND

Kunden mit Histaminintoleranz haben uns nach der Verträglichkeit von BERTRAND gefragt. Diese Frage zu beantworten ist jedoch nicht so einfach, da man verschiedene Faktoren berücksichtigen muss. Zum einen ist der Histamingehalt wichtig, der stark schwanken kann, zum anderen den Gehalt an biogenen Aminen und anderen Stoffe die die Diaminoxidase (DAO) blockieren können.

BERTRAND bei Histamin-Intoleranz?

BERTRAND enthält ~20 unterschiedlichen natürlichen Zutaten, welche nach Verträglichkeit in Tabellen einsortiert werden können. Wir haben Zutaten in BERTRAND für dich herausgefiltert, die unter Umständen Probleme für Kunden mit einer Histaminintoleranz machen können und diese in einer Übersicht beschrieben. Alle Zutaten findest Du zudem in unseren FAQ. Die hier aufgeführten Daten wurden den Empfehlungen der Schweizerischen Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI) entnommen.

Walnussmehl kann bei Kunden mit Histaminintoleranz Symptome verursachen, da es Amine enthält und zudem als Liberator agiert.
Johannisbrotkernmehl enthält zwar selbst kein Histamin. Es ist jedoch möglich, dass es weitere Amine enthält oder als Liberator wirkt.
Sonnenblumenkerne wirken als Liberator und können daher zu Symptomen führen.
Guave und Zitrone wirken als Liberator. Die Zitrone enthält zudem weitere Amine, die grundsätzlich Probleme machen können. In BERTRAND sind diese beiden Zutaten jedoch meist unproblematisch, da der Anteil in 100g BERTRAND noch unter 0,2g liegt.
Die Nährhefe in BERTRAND ist insofern unproblematisch, da diese inaktiviert ist und nur einen sehr kleinen Gesamtanteil an Glutamat enthält.

 

Laboranalyse auf Histamine

Neben dem Abgleich unserer Zutaten mit den Empfehlungen der Schweizerischen Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI) haben wir unser Produkt von unserem Stammlabor INTERTEK Bremen zudem einer akkreditierten Analyse nach DIN EN ISO/IEC 17025 unterziehen lassen.  Im Produkt war kein Histamin nachweisbar. Die Analyse ist hier einsehbar:

BERTRAND – Analyse auf Histidin // Intertek Bremen

 

Fazit

BERTRAND enthielt in unserer Laboranalyse kein nachweisbares Histamin. Es sind jedoch Zutaten enthalten, die bei Kunden mit Histamin-Intoleranz Symptome hervorrufen könnten. Wir empfehlen daher Rücksprache mit einen Arzt oder Ernährungsberater zu halten und zum Ausprobieren erst ein kleines Paket zu bestellen. Aufgrund der möglichen Umwandlung der Aminosäure Histidin zu Histamin, empfehlen wir Menschen mit einer Histaminintoleranz, dass sie BERTRAND wie ein verderbliches Produkt behandeln und es gekühlt oder tiefgekühlt lagern.

 

Peter | Kundenservice

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Peter | Kundenservicepeter@bertrand.bio

Warum natürliche Zutaten?

Natürliche Vitamine

Bei BERTRAND stammen alle Nährstoffe aus hochwertigen natürlichen Quellen wie Getreide, Ölsaaten, Mandeln, Nüsse, Beeren und weiteren natürlichen Zutaten in Bio-Qualität und wir erfüllen mit unserem Produkt die europäischen Referenzwerte für Nährstoffe. Andere Anbieter wie Soylent verwenden synthetisch hergestellte Vitamine und erreichen dasselbe Ziel. Was spricht also für Natürlichkeit?

Die Antwort ist einfach: Wir wollen ein Produkt, das möglichst vollständig ist. Mit BERTRAND haben wir ein Produkt geschaffen, das aufgrund der Zusammensetzung die Möglichkeit bietet, sich über längere Zeiträume davon zu ernähren. Das setzt aber voraus, dass die Zusammensetzung der Rezeptur so gewählt wurde, dass der Körper optimal mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Diese Prämisse kann als allgemein anerkannt angesehen werden und sie wird auch von den Anbietern synthetischer Produkte geteilt.

Der Sicht der Anbieter synthetischer Produkte wie Soylent, trennt sich von der Sicht unseres Unternehmens an der Stelle, wo eine Aussage über den Erfahrungsstand der Ernährungswissenschaft gemacht wird. Auf dem Markt setzt sich gerade die Idee durch, dass die Ernährung des Menschen bis ins Detail erforscht ist und damit alle essentiellen Nährstoffe bekannt seien. Genau diese essentiellen Nährstoffe finden sich in den Rezepturen der Anbieter auch wieder. Zwar aus synthetischer Herkunft, aber sie sind da.

Die Ernährungswissenschaft selbst ist jedoch weit weniger enthusiastisch, was die Einschätzung des eigenen Erfahrungsstands angeht. Wie andere Wissenschaften, wird auch die Ernährungswissenschaft mit der Zeit neues Wissen generieren. Mit der Zeit werden weitere Nährstoffe als essentiell eingestuft werden und die aktuellen Nährwertempfehlungen werden durch neue ersetzt. Dieser Beobachtung folgend ist es also nicht klug, ein Produkt als regelmäßiges Nahrungsmittel zu wählen, welches aus isolierten, synthetisch hergestellten Vitaminen und Mineralstoffen besteht.

Aber ist BERTRAND hier wirklich anders? Auch unser Produkt erfüllt formal nur die derzeitigen Referenzwerte der EU und wir können ein in der Zukunft liegendes Wissen naturgemäß auch nicht in unserer Rezeptur abbilden. Was unser Produkt jedoch besonders macht ist, dass es eben nicht aus isolierten synthetischen Nährstoffen besteht, sondern aus nährstoffreichen Zutaten, die der Mensch größtenteils bereits seit Jahrhunderten konsumiert und deren Wirkung auf den Körper sehr gut erforscht sind. Wir verwenden Getreide, Ölsaaten, Pilze, verschiedene Nüsse, Algen, Beeren und weitere Zutaten in kontrollierter Bio-Qualität. Wenn mit voranschreitender Forschung irgendwann neue Nährstoffe als bedeutsam eingestuft werden, dann werden diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in den oben genannten Zutatengruppen enthalten sein. Also auch in BERTRAND.

Bei synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen sind die Vorgänge im Körper im geringeren Umfang erforscht und die Empfehlungen der Oecotrophologen raten in der Regel dazu keine zusätzlichen Vitamine oder Mineralstoffe in synthetischer Form zu konsumieren.

Für synthetische Vitamine in Lebensmitteln spricht unserer Ansicht nach nur ein Argument, das aber vor allem dem Hersteller zugutekommt: Sie sind günstig in der Herstellung.

Peter | Kundenservice

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Peter | Kundenservicepeter@bertrand.bio

Omega- 3 Fettsäuren

Almond oil and bowl of almonds on wooden background. Top view

Der heutige Artikel beschäftigt sich mit den essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Knackpunkt bei diesen Fettsäuren ist der Zusatz „essentiell“, was für uns bedeutet, dass es sich um einen Nährstoff handelt, den wir zu uns nehmen müssen, da unser Körper ihn nicht selbst aus anderen Substanzen herstellen kann. Zeitgleich ist er aber auf das Vorhandensein angewiesen, um ideal zu funktionieren.

Wir geben in diesem Artikel einen kleinen Überblick über die verschiedenen Arten von ungesättigten Fettsäuren, wir erläutern woher wir die Fettsäuren beziehen und informieren was beim Umgang mit diesen Stoffen wichtig ist, damit die Qualität stimmt.

Essentielle PUFA‘s

PUFA ist die Abkürzung für poly-unsaturated-fatty-acids, also mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Der menschliche Organismus ist in der Lage, alle benötigen Fettsäuren selbst zu bilden. Die Ausnahme von dieser Regel bilden die Linolsäure (LA), eine Omega-6-Fettsäure und die alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure. Beide müssen mit der Nahrung aufgenommen werden und werden deshalb als „essentielle Fettsäuren” bezeichnet.
In die Diskussion schaffen es –obwohl nicht essentiell- noch zwei weitere Vertreter unter den Fettsäuren, nämlich die Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese beiden Fettsäuren kommen vor allem in Fischen und Algen vor und werden zwar aus der alpha-Linolensäure synthetisiert, dies jedoch in so geringem Maße, dass bei einer „normalen“ Ernährung eine zusätzliche Aufnahme Sinn macht.
Der Tagesbedarf an Docosahexaensäure (DHA) beträgt 200mg. Um es dem Körper zu ermöglichen diesen Gehalt zu synthetisieren, bedarf es ausreichender Mengen an alpha-Linolensäure. Bei einer Konversionsrate von alpha-Linolensäure zu DHA von 2,2%, sollten mindestens 9g an alpha-Linolensäure pro Tag konsumiert werden. 1,2,3 In allen Varianten von BERTRAND ist mindestens diese ausreichende Menge enthalten.
Falls Du noch andere Pulvernahrung konsumierst, achte bitte darauf, dass in den dortigen Nährwerten mindestens 9g an Omega-3 Fettsäuren angegeben sind, sofern DHA und EPA nicht als Einzelzutaten enthalten sind.

Fette in BERTRAND

Für die Gewinnung von ungesättigten Fettsäuren verzichten wir bei BERTRAND auf vorverarbeitete Fettträger. Es hat sich bei der Pulverherstellung leider fast vollständig etabliert, Nüsse und Ölsaaten zu verarbeiten, die aus Restprodukten der Speiseölherstellung stammen.
Für die Ölherstellung werden Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln und weitere fast vollständig ausgepresst. Übrig bleibt ein fester Presskuchen der dann vermahlen wird und unter anderem in der Nährpulverherstellung eingesetzt wird. Der einzige Vorteil dieser Mehle ist, dass sie günstig im Einkauf sind. Die Nachteile sind ein Verlust an Fettsäuren und beispielsweise auch an sekundären Pflanzenstoffen. Gleichzeitig sind die übrig gebliebenen Fettsäuren über Wochen dem Sauerstoff ausgesetzt, was wiederum die Oxidation befördert.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren reagieren auf Licht und Sauerstoff mit Oxidation, was dazu führt, dass diese Hydroperoxide bilden, welche eine gesundheitsschädliche Wirkung haben können.

Bei der Gewinnung von Fettsäuren für BERTRAND verzichten wir auf diesen Standard.
Wir verarbeiten Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mandeln als ganze Frucht- bzw. Samen mit all den enthaltenen wertvollen Nährstoffen. Leinsamen und Sonnenblumenkerne werden in unserer Produktion erst kurz vor dem Misch- und Abfüllvorgang fein geschrotet. Dies hat auch den Vorteil, dass die empfindlichen Fettsäuren wirksam vor Oxidation geschützt sind und so eine hohe Qualität gewährt bleibt.

Peter | Kundenservice

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Vorgestellt: Lithothamnium Calcareum

Wo Algen sind, ist Leben. Sie produzieren neunzig Prozent des Sauerstoffs auf unserem Planeten. Algen sind eine der ältesten Lebensformen auf unserer Erde und zeichnen sich durch besonders hochwertige Inhaltsstoffe in einer reichhaltigen Zusammensetzung aus. Und sie sorgen unter anderem für gutes Kalzium im veganen BERTRAND.

Lithothamium gehört zur Familie der fossilen Rotalgen. Die kleine rot-violette Alge wächst mit 1mm pro Jahr nur sehr langsam. Aufgrund ihrer Fähigkeit, die im Meerwasser vorhandenen Nährstoffe in sich zu konzentrieren, enthält die Lithothamnium-Alge mehr als 32 seltene Spurenelemente (z.B. Jod, Selen, Zink, Kobalt, Kupfer und Chrom), die die Mineralisierung des menschlichen Organismus unterstützen.

Sie ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren und vor allem an Eisen, das für die Hämoglobin-Bildung notwendig ist. Ihr hoher Kalziumgehalt wirkt vorbeugend gegen Kalziumverluste und ist wichtig zum Erhalt der Knochenstruktur. Die hervorragende Bioverfügbarkeit von Lithothamnium macht die Alge zu einer großartigen Alternative zu bisherigen Kalziumquellen. Lithothamnium besteht zu 34 Prozent aus organischem, natürlichem Kalzium, und von diesem stehen dem Körper 96% zur Verwertung zur Verfügung. Die natürlichen und dadurch hoch bioverfügbaren Elemente der Lithothamnium-Alge werden auf kontinuierliche und harmonische Weise in den Körper aufgenommen.

Wie kommt sie ins Produkt?

Die Lithothamnium-Alge in BERTRAND wird an der französischen Küste geerntet, anschließend getrocknet und zu einem feinen Pulver verarbeitet. Nach der Ernte gibt es keine weitere chemische Behandlung. Es werden keine Zusatzstoffe beigefügt, die Verunreinigungen verursachen könnten und jede Charge wird im Labor auf den Gehalt an toxischen Stoffen untersucht, damit Sie unbedenklich von diesem natürlichen Rohstoff profitieren können.

Im Gegensatz zum Korallenkalzium ist Litothamnium rein vegan, also kein tierisches Stoffwechselprodukt und die Lithotamniumernte trägt auch nicht zur Beeinträchtigung der empfindlichen Korallenbänke bei.

Proteine

Proteine, auch als Eiweiße bekannt, sind tatkräftige Spezialisten und unabdingbar für das Funktionieren unseres Körpers. Sie kommen in allen Zellen vor und machen meistens mehr als 50% ihres Trockengewichtes aus. Wo die Proteine herkommen und wie viele wir davon benötigen, wird in diesem Kurzartikel geklärt.

Was ist ein Protein?

Ein Protein ist ein Makromolekül, also eine Kette aus vielen Atomen, die zusammengefaltet ein Teilchen ergibt, welches sehr spezialisierte Funktionen für unseren Körper ausführt. Einige Proteine dienen als Transporter um beispielsweise Sauerstoff von A nach B zu leiten, andere helfen bei der Abwehr von Keimen oder bei der Kontraktion von Muskeln oder dienen als Katalysator um Vorgänge zu beschleunigen. Das besondere an ihnen ist, dass ihre Funktion sehr speziell und zielgerichtet ist.

Welche Proteine benötige ich?

Für den gesunden und erwachsenen Menschen sind derzeit acht Proteine als essentiell eingestuft. Das bedeutet, dass der Körper diese durch Biosynthese nicht in ausreichendem Maße aus anderen Stoffen herstellen kann, aber gleichzeitig auf sie angewiesen ist. Die essentiellen Proteine heißen Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.1 Sie alle sind in der empfohlenen Menge in BERTRAND abgebildet.

Woher stammen die Proteine?

Die Proteine liegen in guter Bioverfügbarkeit in den natürlichen Zutaten, hauptsächlich im Hafer, Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kokosnuss und dem Milchpulver vor. Für unsere vegane Version haben wir aufgrund des fehlenden Milchpulvers als Zutat ein Bio-Reisprotein aus braunem Reis ergänzt um den Empfehlungen der essentiellen Proteine gerecht zu werden.

Welche Menge benötige ich?

Die Ernährungswissenschaft empfiehlt für einen durchschnittlichen Erwachsenen, je nach Institut, derzeit pro Tag eine Menge von 0,61g pro kg Körpergewicht (RDA)2 Für einen 75kg schweren Menschen sind dies also 45,75g pro Tag. Wir haben den Proteingehalt mit 60g in unserer Tagespackung um ca. 25% erhöht um ein erhöhtes Aktivitätslevel abzudecken.

1 Protein and amino acid requirements in human nutrition, Report of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (PDF; 4,2 MB), S. 245. http://whqlibdoc.who.int/trs/WHO_TRS_935_eng.pdf
2 Recommended Dietary Allowances: 10th Edition. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK234922/#_ddd0000067_

Häufig taucht bei Sportlern die Abkürzung BCAA auf. Dies sind verzweigtkettige Aminosäuren, also Branched-Chain Amino Acids, namentlich Valin, Leucin und Isoleucin, also drei der oben erwähnten und in BERTRAND enthaltenen essentiellen Aminosäuren.

Vorgestellt: Bio-Alge Porphyra

Algen stehen nicht sehr häufig auf dem durchschnittlichen Speiseplan. Warum sie ruhig häufiger verzehrt werden können und warum sie ein Teil von BERTRAND wurden, erläutern wir in diesem Artikel.

Porphyra ist eine kleinwüchsige und sehr gehaltvolle Rotalge. Traditionell wird sie in Japan kultiviert und dann vor allem für Sushi verwendet. Im normalen Handel findet man sie als Norialge in Asia Läden, dann jedoch in Form von gepressten, gerösteten Blättern und nicht in Bio-Qualität. Im Gegensatz zu diesen Nori Algen, sind die Algen in BERTRAND aus zertifiziertem BIO-Anbau und in Rohkostqualität.
Nori enthalten viel Provitamin A, B12, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und natürliches Jod. Außerdem ist die Alge mit 34% reich an natürlichen Ballaststoffen, an denen es in der heutigen Ernährung meist mangelt.

Wie kommt sie ins Produkt?

Unsere Porphyra stammt von der galizischen Küste im Nordwesten Spaniens. Sie wachsen im Gegensatz zu vielen, heute kommerziell angebotenen Algen, wild im atlantischen Ozean. Dort erreichen ihre maximale Entwicklung und Qualität im Frühling, wenn ihre langen Bänder am zartesten, schmackhaftesten und nahrhaftesten sind. Genau dann ernten Taucher sie sorgsam in Handarbeit. Für BERTRAND werden die Algen anschließend getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen.

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